RS Vwgh 2023/4/18 Ra 2022/03/0213

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Veröffentlicht am 18.04.2023
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Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof
24/01 Strafgesetzbuch
41/04 Sprengmittel Waffen Munition

Norm

StGB §283
VwGG §42 Abs2 Z1
WaffG 1996 §25 Abs3
WaffG 1996 §8 Abs1
WaffG 1996 §8 Abs3
WaffG 1996 §8 Abs3 Z1
  1. StGB § 283 heute
  2. StGB § 283 gültig ab 01.01.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 148/2020
  3. StGB § 283 gültig von 01.01.2016 bis 31.12.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 154/2015
  4. StGB § 283 gültig von 01.01.2016 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2015
  5. StGB § 283 gültig von 01.01.2012 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 103/2011
  6. StGB § 283 gültig von 01.03.1997 bis 31.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 762/1996
  7. StGB § 283 gültig von 01.03.1988 bis 28.02.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Rechtssatz

Alle Verurteilungen wegen eines Deliktes nach dem Zwanzigsten Abschnitt des Strafgesetzbuches (Strafbare Handlungen gegen den öffentlichen Frieden) stehen gemäß § 8 Abs. 3 Z 1 WaffG 1996 der Annahme der waffenrechtlichen Zuverlässigkeit zwingend entgegen. Dies gilt auch, wie im vorliegenden Fall, bei einer Verurteilung wegen Verhetzung nach § 283 StGB (vgl. schon VwGH 21.9.2000, 97/20/0752, VwSlg. 15.499 A). Eine weitere "Qualifikation" einer strafgerichtlichen Verurteilung wegen dieses Deliktes für den Ausschluss der waffenrechtlichen Zuverlässigkeit, wie sie das VwG § 8 Abs. 3 Z 1 WaffG 1996 in Form eines Aufrufes bzw. der Intention zur Gewalt zugeschrieben hat, sieht das Gesetz nicht vor.Alle Verurteilungen wegen eines Deliktes nach dem Zwanzigsten Abschnitt des Strafgesetzbuches (Strafbare Handlungen gegen den öffentlichen Frieden) stehen gemäß Paragraph 8, Absatz 3, Ziffer eins, WaffG 1996 der Annahme der waffenrechtlichen Zuverlässigkeit zwingend entgegen. Dies gilt auch, wie im vorliegenden Fall, bei einer Verurteilung wegen Verhetzung nach Paragraph 283, StGB vergleiche schon VwGH 21.9.2000, 97/20/0752, VwSlg. 15.499 A). Eine weitere "Qualifikation" einer strafgerichtlichen Verurteilung wegen dieses Deliktes für den Ausschluss der waffenrechtlichen Zuverlässigkeit, wie sie das VwG Paragraph 8, Absatz 3, Ziffer eins, WaffG 1996 in Form eines Aufrufes bzw. der Intention zur Gewalt zugeschrieben hat, sieht das Gesetz nicht vor.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2023:RA2022030213.L02

Im RIS seit

24.05.2023

Zuletzt aktualisiert am

13.06.2023
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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