RS OGH 2025/7/24 14Os102/21p; 11Os64/22d; 15Os13/23k; 14Os65/24a; 14Os71/24h; 14Os38/25g; 14Os46/25h

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 22.02.2022
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Norm

StGB §146
StGB §165
  1. StGB § 165 heute
  2. StGB § 165 gültig ab 01.09.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 159/2021
  3. StGB § 165 gültig von 01.09.2017 bis 31.08.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 117/2017
  4. StGB § 165 gültig von 01.08.2013 bis 31.08.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 116/2013
  5. StGB § 165 gültig von 01.07.2010 bis 31.07.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 38/2010
  6. StGB § 165 gültig von 01.01.2008 bis 30.06.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 109/2007
  7. StGB § 165 gültig von 01.01.2005 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 136/2004
  8. StGB § 165 gültig von 01.10.2002 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 134/2002
  9. StGB § 165 gültig von 01.01.2002 bis 30.09.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 130/2001
  10. StGB § 165 gültig von 01.10.1998 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/1998
  11. StGB § 165 gültig von 01.10.1993 bis 30.09.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 527/1993
  12. StGB § 165 gültig von 01.01.1975 bis 30.09.1993

Rechtssatz

Jede Form der Beteiligung an der Vortat macht zum Vortäter und verhindert damit eine Strafbarkeit nach § 165 Abs 2 StGB. Ein Beitrag zum Betrug ist über die formelle Vollendung hinaus bis zur materiellen Vollendung (Vollbringung) möglich, somit bei einer (wie hier) durch Täuschung bewirkten Überweisung eines Geldbetrags bis zu dessen Gutschrift auf dem, der Sphäre des Vortäters zuzurechnenden Empfängerkonto. Erst zu diesem Zeitpunkt hat der (Vor?)Täter den Vermögensbestandteil durch die Tat erlangt, womit dieser zum tauglichen Tatobjekt Vortat-bezogener Geldwäscherei wird.Jede Form der Beteiligung an der Vortat macht zum Vortäter und verhindert damit eine Strafbarkeit nach Paragraph 165, Absatz 2, StGB. Ein Beitrag zum Betrug ist über die formelle Vollendung hinaus bis zur materiellen Vollendung (Vollbringung) möglich, somit bei einer (wie hier) durch Täuschung bewirkten Überweisung eines Geldbetrags bis zu dessen Gutschrift auf dem, der Sphäre des Vortäters zuzurechnenden Empfängerkonto. Erst zu diesem Zeitpunkt hat der (Vor?)Täter den Vermögensbestandteil durch die Tat erlangt, womit dieser zum tauglichen Tatobjekt Vortat-bezogener Geldwäscherei wird.

Entscheidungstexte

  • RS0133923">14 Os 102/21p
    Entscheidungstext OGH 22.02.2022 14 Os 102/21p
  • RS0133923">11 Os 64/22d
    Entscheidungstext OGH 28.07.2022 11 Os 64/22d
    Vgl; Beisatz: Wer an der Vortat beteiligt (§ 12 StGB) ist, kann sich nicht nach § 165 Abs 2 StGB strafbar machen. (T1)
  • RS0133923">15 Os 13/23k
    Entscheidungstext OGH 24.05.2023 15 Os 13/23k
    vgl
  • RS0133923">14 Os 65/24a
    Entscheidungstext OGH 03.09.2024 14 Os 65/24a
    vgl
  • RS0133923">14 Os 71/24h
    Entscheidungstext OGH 05.11.2024 14 Os 71/24h
    vgl
  • RS0133923">14 Os 38/25g
    Entscheidungstext OGH 12.06.2025 14 Os 38/25g
    vgl
  • RS0133923">14 Os 46/25h
    Entscheidungstext OGH 24.07.2025 14 Os 46/25h
    vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2022:RS0133923

Im RIS seit

19.04.2022

Zuletzt aktualisiert am

26.08.2025
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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