RS OGH 2020/11/27 1Ob137/20h

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 27.11.2020
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Norm

RAO §21a Abs1
RAO §23 Abs6
  1. RAO § 21a heute
  2. RAO § 21a gültig ab 01.07.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2022
  3. RAO § 21a gültig von 01.09.2013 bis 30.06.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 159/2013
  4. RAO § 21a gültig von 01.01.2002 bis 31.08.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2001
  5. RAO § 21a gültig von 01.06.1999 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/1999
  1. RAO § 23 heute
  2. RAO § 23 gültig ab 01.09.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 50/2025
  3. RAO § 23 gültig von 01.01.2025 bis 31.08.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2024
  4. RAO § 23 gültig von 21.04.2023 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 39/2023
  5. RAO § 23 gültig von 01.04.2020 bis 20.04.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 19/2020
  6. RAO § 23 gültig von 01.08.2019 bis 31.03.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2019
  7. RAO § 23 gültig von 01.07.2018 bis 31.07.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 38/2018
  8. RAO § 23 gültig von 01.07.2018 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 59/2017
  9. RAO § 23 gültig von 25.05.2018 bis 30.06.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 32/2018
  10. RAO § 23 gültig von 01.01.2018 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2017
  11. RAO § 23 gültig von 26.06.2017 bis 31.12.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2017
  12. RAO § 23 gültig von 01.01.2017 bis 25.06.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2017
  13. RAO § 23 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 190/2013
  14. RAO § 23 gültig von 01.01.2010 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 141/2009
  15. RAO § 23 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2005
  16. RAO § 23 gültig von 29.10.2003 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2003
  17. RAO § 23 gültig von 13.02.1919 bis 28.10.2003 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 95/1919

Rechtssatz

Die nach § 23 Abs 6 RAO von der Kammer abzuschließenden Vertrauensschadenversicherung soll eine „Lücke“ schließen, die (aus Sicht des Klientenschutzes) im Bereich der (gemäß § 21a RAO von jedem Anwalt vor Eintragung in die Liste der Rechtsanwälte abzuschließenden) Berufshaftpflichtversicherung besteht. In deren Rahmen besteht nämlich keine Deckung für Schäden, die durch wissentliches Abweichen von Gesetz, Vorschrift, Anweisung oder Bedingungen des Machtgebers oder durch sonstige wissentliche Pflichtverletzung verursacht werden.Die nach Paragraph 23, Absatz 6, RAO von der Kammer abzuschließenden Vertrauensschadenversicherung soll eine „Lücke“ schließen, die (aus Sicht des Klientenschutzes) im Bereich der (gemäß Paragraph 21 a, RAO von jedem Anwalt vor Eintragung in die Liste der Rechtsanwälte abzuschließenden) Berufshaftpflichtversicherung besteht. In deren Rahmen besteht nämlich keine Deckung für Schäden, die durch wissentliches Abweichen von Gesetz, Vorschrift, Anweisung oder Bedingungen des Machtgebers oder durch sonstige wissentliche Pflichtverletzung verursacht werden.

Entscheidungstexte

  • RS0133397">1 Ob 137/20h
    Entscheidungstext OGH 27.11.2020 1 Ob 137/20h
    Beisatz: Verlangen die Versicherungsbedingungen der Vertrauensschadenversicherung – wie hier – bloß eine wissentliche Abweichung von Gesetz, Vorschrift, Anweisung oder Bedingung des Machtgebers (Berechtigten) oder eine sonstige wissentliche Pflichtverletzung, müssen die Schadenfolgen vom bedingten Vorsatz nicht (mit-)umfasst sein. (T1); Veröff: SZ 2020/111

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2020:RS0133397

Im RIS seit

26.01.2021

Zuletzt aktualisiert am

05.06.2023
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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