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10/07 VerwaltungsgerichtshofNorm
StVO 1960 §20 Abs2Rechtssatz
§ 20 Abs. 2 StVO 1960 und § 52 lit. a Z 10a StVO 1960 liegen jeweils unterschiedliche Tatvorwürfe zugrunde, nämlich im Fall des § 20 Abs. 2 dritter Fall StVO 1960 die Überschreitung der auf Freilandstraßen zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h und im Fall des § 52 lit. a Z 10a StVO 1960 die Überschreitung einer durch Vorschriftszeichen kundgemachten Höchstgeschwindigkeit (vgl. VwGH 12.12.2001, 99/03/0006; VwGH 18.2.1998, 97/03/0169; VwGH 17.4.1996, 96/03/0017). Das konkrete Ausmaß der Geschwindigkeitsüberschreitung ist kein Tatbestandselement einer Übertretung des § 20 Abs. 2 StVO 1960 (vgl. VwGH 3.9.2003, 2001/03/0150, 0176; VwGH 26.1.2000, 98/03/0089).Paragraph 20, Absatz 2, StVO 1960 und Paragraph 52, Litera a, Ziffer 10 a, StVO 1960 liegen jeweils unterschiedliche Tatvorwürfe zugrunde, nämlich im Fall des Paragraph 20, Absatz 2, dritter Fall StVO 1960 die Überschreitung der auf Freilandstraßen zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h und im Fall des Paragraph 52, Litera a, Ziffer 10 a, StVO 1960 die Überschreitung einer durch Vorschriftszeichen kundgemachten Höchstgeschwindigkeit vergleiche VwGH 12.12.2001, 99/03/0006; VwGH 18.2.1998, 97/03/0169; VwGH 17.4.1996, 96/03/0017). Das konkrete Ausmaß der Geschwindigkeitsüberschreitung ist kein Tatbestandselement einer Übertretung des Paragraph 20, Absatz 2, StVO 1960 vergleiche VwGH 3.9.2003, 2001/03/0150, 0176; VwGH 26.1.2000, 98/03/0089).
Schlagworte
Besondere Rechtsgebiete "Die als erwiesen angenommene Tat" Begriff Tatbild Beschreibung (siehe auch Umfang der Konkretisierung) Überschreiten der GeschwindigkeitEuropean Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:VWGH:2020:RA2020020032.L04Im RIS seit
12.10.2020Zuletzt aktualisiert am
12.10.2020