RS OGH 2024/10/8 10ObS17/19a; 10ObS51/19a; 10ObS65/19k; 10ObS87/19w; 10ObS57/19h; 10ObS129/19x; 10Ob

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 26.03.2019
beobachten
merken

Norm

FamZeitbG §2 Abs3
KBGG §2 Abs6
KBGG §2 Abs7
  1. KBGG § 2 heute
  2. KBGG § 2 gültig ab 30.06.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 64/2025
  3. KBGG § 2 gültig von 01.11.2025 bis 29.06.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 64/2025
  4. KBGG § 2 gültig von 31.10.2025 bis 31.10.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 115/2023
  5. KBGG § 2 gültig von 04.03.2025 bis 31.01.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 174/2022
  6. KBGG § 2 gültig von 04.03.2025 bis 30.12.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 154/2022
  7. KBGG § 2 gültig von 01.11.2023 bis 30.10.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 115/2023
  8. KBGG § 2 gültig von 01.02.2023 bis 31.10.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 115/2023
  9. KBGG § 2 gültig von 01.01.2023 bis 31.01.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 174/2022
  10. KBGG § 2 gültig von 31.12.2022 bis 31.12.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 174/2022
  11. KBGG § 2 gültig von 12.03.2022 bis 30.12.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 154/2022
  12. KBGG § 2 gültig von 01.07.2018 bis 11.03.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 24/2019
  13. KBGG § 2 gültig von 01.03.2017 bis 30.06.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 53/2016
  14. KBGG § 2 gültig von 01.01.2017 bis 28.02.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 53/2016
  15. KBGG § 2 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 35/2014
  16. KBGG § 2 gültig von 01.01.2010 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 116/2009
  17. KBGG § 2 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 76/2007
  18. KBGG § 2 gültig von 01.07.2006 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 168/2006
  19. KBGG § 2 gültig von 01.01.2006 bis 30.06.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2005
  20. KBGG § 2 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2003
  21. KBGG § 2 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2003
  1. KBGG § 2 heute
  2. KBGG § 2 gültig ab 30.06.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 64/2025
  3. KBGG § 2 gültig von 01.11.2025 bis 29.06.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 64/2025
  4. KBGG § 2 gültig von 31.10.2025 bis 31.10.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 115/2023
  5. KBGG § 2 gültig von 04.03.2025 bis 31.01.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 174/2022
  6. KBGG § 2 gültig von 04.03.2025 bis 30.12.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 154/2022
  7. KBGG § 2 gültig von 01.11.2023 bis 30.10.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 115/2023
  8. KBGG § 2 gültig von 01.02.2023 bis 31.10.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 115/2023
  9. KBGG § 2 gültig von 01.01.2023 bis 31.01.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 174/2022
  10. KBGG § 2 gültig von 31.12.2022 bis 31.12.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 174/2022
  11. KBGG § 2 gültig von 12.03.2022 bis 30.12.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 154/2022
  12. KBGG § 2 gültig von 01.07.2018 bis 11.03.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 24/2019
  13. KBGG § 2 gültig von 01.03.2017 bis 30.06.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 53/2016
  14. KBGG § 2 gültig von 01.01.2017 bis 28.02.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 53/2016
  15. KBGG § 2 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 35/2014
  16. KBGG § 2 gültig von 01.01.2010 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 116/2009
  17. KBGG § 2 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 76/2007
  18. KBGG § 2 gültig von 01.07.2006 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 168/2006
  19. KBGG § 2 gültig von 01.01.2006 bis 30.06.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2005
  20. KBGG § 2 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2003
  21. KBGG § 2 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2003

Rechtssatz

Nach der systematischen Auslegung und der historischen Auslegung ist bei getrennt lebenden Elternteilen, die sich für die Inanspruchnahme der Bezugsvariante 12+2 entschieden haben, eine „dauerhafte“ Wohn- und Wirtschaftsgemeinschaft iSd § 2 Abs 6 KBGG an derselben Wohnadresse auch dann gegeben, wenn diese im Verlängerungszeitraum nur von zweimonatiger Dauer ist und das Kind anschließend wieder in den Haushalt der Mutter zurückkehrt.Nach der systematischen Auslegung und der historischen Auslegung ist bei getrennt lebenden Elternteilen, die sich für die Inanspruchnahme der Bezugsvariante 12+2 entschieden haben, eine „dauerhafte“ Wohn- und Wirtschaftsgemeinschaft iSd Paragraph 2, Absatz 6, KBGG an derselben Wohnadresse auch dann gegeben, wenn diese im Verlängerungszeitraum nur von zweimonatiger Dauer ist und das Kind anschließend wieder in den Haushalt der Mutter zurückkehrt.

Entscheidungstexte

  • RS0132594">10 ObS 17/19a
    Entscheidungstext OGH 26.03.2019 10 ObS 17/19a
  • RS0132594">10 ObS 51/19a
    Entscheidungstext OGH 28.05.2019 10 ObS 51/19a
  • RS0132594">10 ObS 65/19k
    Entscheidungstext OGH 30.07.2019 10 ObS 65/19k
    Auch; Beisatz: Hier: Krisenpflegeeltern (Rechtslage nach BGBl I 2016/53). (T1)
  • RS0132594">10 ObS 87/19w
    Entscheidungstext OGH 13.09.2019 10 ObS 87/19w
    Vgl; Beisatz: Im Fall von Krisenpflegeeltern, die sich bereit erklären, ein Kind für einen unbestimmten Zeitraum, solange es nötig ist, in ihrem Haushalt zu betreuen, wird mit dem ersten Tag der Übernahme ein gemeinsamer Haushalt iSd § 2 Abs 6 KBGG begründet. (T2); Veröff: SZ 2019/83
  • RS0132594">10 ObS 57/19h
    Entscheidungstext OGH 13.09.2019 10 ObS 57/19h
    Vgl; Beis wie T1
  • RS0132594">10 ObS 129/19x
    Entscheidungstext OGH 15.10.2019 10 ObS 129/19x
    Vgl; Beis wie T2
  • RS0132594">10 ObS 50/19d
    Entscheidungstext OGH 19.11.2019 10 ObS 50/19d
    Vgl; Beisatz: Hier zum FamZeitbG. Keine Ex post-Betrachtung; entscheidend ist vielmehr die Absicht, die Wohn- und Wirtschaftsgemeinschaft auf Dauer zu führen. (T3)
  • RS0132594">10 ObS 119/19a
    Entscheidungstext OGH 16.04.2020 10 ObS 119/19a
    Beisatz: § 2 Abs 6 Satz 1 KBGG in der geltenden Fassung BGBl I 2019/24 ist teleologisch dahin zu reduzieren, dass bei getrennt lebenden Elternteilen, die sich für die Inanspruchnahme der Bezugsvariante „365 Tage + 61 Tage“ (früher: „12 + 2“) entschieden haben, eine „dauerhafte“ Wohn? und Wirtschaftsgemeinschaft im Sinn des § 2 Abs 6 KBGG an derselben Wohnadresse auch dann als erfüllt anzusehen ist, wenn diese im „Verlängerungszeitraum“ nur von 61?tägiger Dauer ist und das Kind anschließend wieder in den Haushalt des anderen Elternteils zurückkehrt. (T4)
  • RS0132594">10 ObS 134/22m
    Entscheidungstext OGH 22.11.2022 10 ObS 134/22m
    Vgl; Beisatz: Hier: Krisenpflegeeltern (Rechtslage nach BGBl I 2019/24). Keine teleologische Reduktion von § 2 Abs 6 Satz 1 KBGG dahingehend, dass bei Krisenpflege, die kürzer als 91 Tage andauert, dennoch eine dauerhafte Wohn- und Wirtschaftsgemeinschaft angenommen werden könne. (T5)
  • RS0132594">10 ObS 46/24y
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 08.10.2024 10 ObS 46/24y
    Beisatz: Nach der ständigen Rechtsprechung muss jedoch in diesem Fall der antragstellende Elternteil gemäß § 2 Abs 7 KBGG die Voraussetzung des Bezugs der Familienbeihilfe selbst („in eigener Person“) erfüllen. Es bedarf demnach der Personenidentität zwischen dem Familienbeihilfe- und dem Kinderbetreuungsgeldbezieher. (T6)
    Beisatz: Es ist nicht schon deshalb nicht (mehr) von getrennt lebenden Eltern auszugehen, weil sie im Interesse des Kindes bloß für die Dauer eines kurzzeitigen Bezugswechsels vorübergehend zusammenziehen. Ein solches, von Haus aus nur auf beschränkte Zeit angelegtes Zusammenleben unterliegt daher weiterhin dem Regime des § 2 Abs 7 KBGG. (T7)
    Beisatz: Eine teleologische Reduktion des § 2 Abs 7 KBGG in Fällen, in denen Missbrauch „nicht möglich bzw gegeben“ ist, bedürfte einer (verdeckten) Lücke. Das Ziel, ein einfach handhabbares und leicht zu erfüllendes Anspruchskriterium auf Basis einer Durchschnittsbetrachtung vorzusehen, spricht mangels stichhältiger Anhaltspunkte aber grundsätzlich gegen das Fehlen einer an sich notwendigen Ausnahme. (T8)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2019:RS0132594

Im RIS seit

05.06.2019

Zuletzt aktualisiert am

20.11.2024
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
Zurück Haftungsausschluss Vernetzungsmöglichkeiten

Sofortabfrage ohne Anmeldung!

Jetzt Abfrage starten