RS OGH 2022/2/2 2Ob13/18b, 6Ob20/20i, 6Ob122/21s

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 30.10.2018
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Norm

NO §48
NO §68
  1. NO § 48 heute
  2. NO § 48 gültig ab 01.07.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2005
  3. NO § 48 gültig von 01.08.1989 bis 30.06.2007 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989
  1. NO § 68 heute
  2. NO § 68 gültig ab 01.08.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2024
  3. NO § 68 gültig von 01.07.2022 bis 31.07.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2022
  4. NO § 68 gültig von 01.07.2016 bis 30.06.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 50/2016
  5. NO § 68 gültig von 01.07.2007 bis 30.06.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2005
  6. NO § 68 gültig von 29.10.2003 bis 30.06.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2003
  7. NO § 68 gültig von 01.08.1989 bis 28.10.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989

Rechtssatz

Die Eigenschaft einer Urkunde als (bloße) Beilage eines Notariatsakts ergibt sich nicht schon daraus, dass die Beteiligten sie als solche bezeichnen. Vielmehr muss eine Urkunde, der erst der Inhalt des Geschäfts zu entnehmen ist, nach § 68 Abs 1 lit e und f NO zum Bestandteil des Notariatsakts gemacht und als solcher verlesen werden, auch wenn sie als „Beilage“ bezeichnet wird.Die Eigenschaft einer Urkunde als (bloße) Beilage eines Notariatsakts ergibt sich nicht schon daraus, dass die Beteiligten sie als solche bezeichnen. Vielmehr muss eine Urkunde, der erst der Inhalt des Geschäfts zu entnehmen ist, nach Paragraph 68, Absatz eins, Litera e und f NO zum Bestandteil des Notariatsakts gemacht und als solcher verlesen werden, auch wenn sie als „Beilage“ bezeichnet wird.

Entscheidungstexte

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2018:RS0132337

Im RIS seit

10.01.2019

Zuletzt aktualisiert am

03.05.2022
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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