RS OGH 2019/9/13 10ObS135/17a, 10ObS118/19d

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 14.11.2017
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Norm

ASVG §90a Abs1
ASVG §143a Abs3
  1. ASVG § 90a heute
  2. ASVG § 90a gültig ab 19.01.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 30/2017
  3. ASVG § 90a gültig von 01.01.2013 bis 18.01.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 123/2012
  4. ASVG § 90a gültig von 01.01.1969 bis 31.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 17/1969
  1. ASVG § 143a heute
  2. ASVG § 143a gültig von 01.07.2017 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 30/2017
  3. ASVG § 143a gültig ab 01.07.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 59/2018
  4. ASVG § 143a gültig von 01.01.2017 bis 30.06.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 59/2018
  5. ASVG § 143a gültig von 01.01.2017 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 79/2015
  6. ASVG § 143a gültig von 01.01.2017 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 162/2015
  7. ASVG § 143a gültig von 01.01.2016 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 59/2018
  8. ASVG § 143a gültig von 01.01.2016 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 162/2015
  9. ASVG § 143a gültig von 01.01.2015 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 59/2018
  10. ASVG § 143a gültig von 01.01.2015 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2015
  11. ASVG § 143a gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 59/2018
  12. ASVG § 143a gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 3/2013

Rechtssatz

Bei Zusammentreffen eines Anspruchs auf Versehrtenrente mit einem Rehabilitationsgeldanspruch und einem Krankengeldanspruch ruht die Versehrtenrente – sofern die Arbeitsunfähigkeit Folge des Arbeitsunfalls oder der Berufskrankheit ist – für die Dauer des Bezugs von Krankengeld. Hiebei ist ein ruhender Anspruch auf Krankengeld dem Bezug des Krankengeldes gleichzuhalten (§ 90a ASVG und § 143a Abs 3 Satz 2 ASVG). Fällt die Versehrtenrente aber erst nach dem Auslaufen des Krankengeldanspruchs (also nach der 52. Woche) an, tritt ein Ruhen der Versehrtenrente wegen des Rehabilitationsgeldbezugs nicht ein.Bei Zusammentreffen eines Anspruchs auf Versehrtenrente mit einem Rehabilitationsgeldanspruch und einem Krankengeldanspruch ruht die Versehrtenrente – sofern die Arbeitsunfähigkeit Folge des Arbeitsunfalls oder der Berufskrankheit ist – für die Dauer des Bezugs von Krankengeld. Hiebei ist ein ruhender Anspruch auf Krankengeld dem Bezug des Krankengeldes gleichzuhalten (Paragraph 90 a, ASVG und Paragraph 143 a, Absatz 3, Satz 2 ASVG). Fällt die Versehrtenrente aber erst nach dem Auslaufen des Krankengeldanspruchs (also nach der 52. Woche) an, tritt ein Ruhen der Versehrtenrente wegen des Rehabilitationsgeldbezugs nicht ein.

Entscheidungstexte

  • RS0131846">10 ObS 135/17a
    Entscheidungstext OGH 14.11.2017 10 ObS 135/17a
  • RS0131846">10 ObS 118/19d
    Entscheidungstext OGH 13.09.2019 10 ObS 118/19d
    Beisatz: Danach ist für das Ruhen der Versehrtenrente iSd § 90a Abs 1 ASVG eine zeitliche Überschneidung zwischen dem Anspruch auf Versehrtenrente und dem (ruhenden) Anspruch auf Krankengeld in der Zeit zwischen der 26. und der 52. Woche des Krankengeldbezugs entscheidend, nicht aber der Zeitpunkt des Anfalls der Versehrtenrechte noch vor Beginn oder während des Krankengeldbezugs. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2017:RS0131846

Im RIS seit

01.02.2018

Zuletzt aktualisiert am

18.11.2019
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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