RS OGH 2018/3/21 7Ob11/14i, 7Ob168/17g

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 19.03.2014
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Norm

ABGB §914 I
KSchG §28a
  1. ABGB § 914 heute
  2. ABGB § 914 gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916
  1. KSchG § 28a heute
  2. KSchG § 28a gültig ab 11.06.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 74/2022
  3. KSchG § 28a gültig von 09.04.2022 bis 10.06.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 36/2022
  4. KSchG § 28a gültig von 01.01.2022 bis 08.04.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 225/2021
  5. KSchG § 28a gültig von 01.01.2022 bis 30.12.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 175/2021
  6. KSchG § 28a gültig von 31.12.2021 bis 31.12.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 225/2021
  7. KSchG § 28a gültig von 01.07.2018 bis 30.12.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 50/2017
  8. KSchG § 28a gültig von 18.09.2016 bis 30.06.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 35/2016
  9. KSchG § 28a gültig von 09.01.2016 bis 17.09.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/2015
  10. KSchG § 28a gültig von 13.06.2014 bis 08.01.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2014
  11. KSchG § 28a gültig von 01.01.2012 bis 12.06.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2011
  12. KSchG § 28a gültig von 31.08.2011 bis 31.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 77/2011
  13. KSchG § 28a gültig von 30.04.2011 bis 30.08.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 107/2010
  14. KSchG § 28a gültig von 11.06.2010 bis 29.04.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 28/2010
  15. KSchG § 28a gültig von 01.11.2009 bis 10.06.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 66/2009
  16. KSchG § 28a gültig von 01.11.2007 bis 31.10.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 60/2007
  17. KSchG § 28a gültig von 01.07.2004 bis 31.10.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 12/2004
  18. KSchG § 28a gültig von 01.01.2002 bis 30.06.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 48/2001
  19. KSchG § 28a gültig von 01.01.2001 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 185/1999

Rechtssatz

Die Frage, ob im Licht der Judikatur des EuGH überhaupt eine ergänzende Vertragsauslegung zulässig wäre, kann im Verbandsprozess nicht geklärt werden.

Entscheidungstexte

  • RS0129406">7 Ob 11/14i
    Entscheidungstext OGH 19.03.2014 7 Ob 11/14i
    Beisatz: Die Beurteilung, ob eine „ergänzende Vertragsauslegung“ zur Lückenfüllung grundsätzlich zulässig ist und bejahendenfalls welchen Inhalt sie hat, ist (mangels Einigung der Parteien) dem Gericht vorbehalten, das diese Frage im Individualprozess (hier: zwischen Versicherer und Versicherungsnehmer) zu beantworten hat. (T1)
  • RS0129406">7 Ob 168/17g
    Entscheidungstext OGH 21.03.2018 7 Ob 168/17g
    Beisatz: Der Vorwurf gegenüber der Beklagten besteht nicht lediglich darin, bislang ungeklärte oder zweifelhafte Ansprüche geltend zu machen, sondern darin, dass sie ihren Versicherungsnehmern nicht etwa eine Änderung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen anbietet, sondern den Eindruck erweckt, sie könne sich auf eine gesicherte Rechtslage stützen, durch einseitige Willenserklärung mit konstitutiver Wirkung die für nichtig erkannten Klauseln ergänzen und auf diese Weise rechtmäßig eine Zahlungspflicht ableiten, der sich der Versicherungsnehmer nur durch einen Prozess entziehen könne. Das verstößt gegen § 6 Abs 3 KSchG. (T2)

Schlagworte

geltungserhaltende Reduktion

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2014:RS0129406

Im RIS seit

13.06.2014

Zuletzt aktualisiert am

29.05.2018
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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