RS OGH 2026/1/26 16Ok6/12; 16Ok8/14h; 16Ok1/18k (16Ok2/18g); 16Ok3/22k (16Ok4/22g); 16Ok11/25s

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 02.12.2013
beobachten
merken

Rechtssatz

Die Aufgabe der Marktabgrenzung bei der Beurteilung kartellrechtlicher Sachverhalte liegt darin, Wettbewerbsbeziehungen zu identifizieren. Mit der Abgrenzung eines Marktes in sowohl seiner sachlichen als auch seiner räumlichen Dimension soll ermittelt werden, welche konkurrierenden Unternehmen tatsächlich in der Lage sind, dem Verhalten der beteiligten Unternehmen Schranken zu setzen und sie daran zu hindern, sich einem wirksamen Wettbewerbsdruck zu entziehen.

Entscheidungstexte

  • RS0129158">16 Ok 6/12
    Entscheidungstext OGH 02.12.2013 16 Ok 6/12
  • RS0129158">16 Ok 8/14h
    Entscheidungstext OGH 11.06.2015 16 Ok 8/14h
  • RS0129158">16 Ok 1/18k
    Entscheidungstext OGH 12.07.2018 16 Ok 1/18k
    Auch; Veröff SZ 2018/55
  • RS0129158">16 Ok 3/22k
    Entscheidungstext OGH 23.06.2022 16 Ok 3/22k
  • RS0129158">16 Ok 11/25s
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 26.01.2026 16 Ok 11/25s
    Beisatz: Sinn und Zweck der kartellrechtlichen Marktabgrenzung – und damit untrennbar verbunden – ist die Erfassung der Wettbewerbsbeziehungen zwischen den Marktteilnehmern. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2013:RS0129158

Im RIS seit

07.02.2014

Zuletzt aktualisiert am

10.02.2026
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
Zurück Haftungsausschluss Vernetzungsmöglichkeiten

Sofortabfrage ohne Anmeldung!

Jetzt Abfrage starten