RS OGH 2016/10/11 10ObS13/13d, 10ObS79/14m, 10ObS149/14f, 10ObS76/15x, 10ObS114/16m

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 26.02.2013
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Norm

KBGG §26a
  1. KBGG § 26a heute
  2. KBGG § 26a gültig ab 01.03.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 53/2016
  3. KBGG § 26a gültig von 01.01.2014 bis 28.02.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 117/2013
  4. KBGG § 26a gültig von 01.01.2010 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 116/2009
  5. KBGG § 26a gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 76/2007

Rechtssatz

§ 26a KBGG ist dahin zu verstehen, dass damit nur eine erstmalige Antragstellung, die auch zu einer entsprechenden Bescheiderlassung und der damit verbundenen Festlegung einer bestimmten Leistungsart (§ 3 Abs 1, § 5 Abs 1, § 5b Abs 1, § 5c Abs 1 oder § 24a Abs 1 KBGG) führt, gemeint ist. Ist noch kein Bescheid über den verfahrenseinleitenden Erstantrag erlassen worden, kann dieser wirksam zurückgezogen und gleichzeitig ein neuer, geänderter Antrag eingebracht werden (§ 13 Abs 7 AVG).Paragraph 26 a, KBGG ist dahin zu verstehen, dass damit nur eine erstmalige Antragstellung, die auch zu einer entsprechenden Bescheiderlassung und der damit verbundenen Festlegung einer bestimmten Leistungsart (Paragraph 3, Absatz eins,, Paragraph 5, Absatz eins,, Paragraph 5 b, Absatz eins,, Paragraph 5 c, Absatz eins, oder Paragraph 24 a, Absatz eins, KBGG) führt, gemeint ist. Ist noch kein Bescheid über den verfahrenseinleitenden Erstantrag erlassen worden, kann dieser wirksam zurückgezogen und gleichzeitig ein neuer, geänderter Antrag eingebracht werden (Paragraph 13, Absatz 7, AVG).

Entscheidungstexte

  • RS0128677">10 ObS 13/13d
    Entscheidungstext OGH 26.02.2013 10 ObS 13/13d
  • RS0128677">10 ObS 79/14m
    Entscheidungstext OGH 15.07.2014 10 ObS 79/14m
    Auch; Beisatz: Hier: § 26a KBGG idF BGBl I 2009/116. Kein geänderter Antrag nach erstmaliger Auszahlung des Kinderbetreuungsgeldes und Mitteilung an die Klägerin über ihren Leistungsanspruch. (T1)
  • RS0128677">10 ObS 149/14f
    Entscheidungstext OGH 24.02.2015 10 ObS 149/14f
    Auch; Beis ähnlich wie T1; Beisatz: Keine Möglichkeit der Antragsänderung nach Mitteilung an die Klägerin über ihren Leistungsanspruch. (T2)
  • RS0128677">10 ObS 76/15x
    Entscheidungstext OGH 30.07.2015 10 ObS 76/15x
    Auch; Beis wie T2
  • RS0128677">10 ObS 114/16m
    Entscheidungstext OGH 11.10.2016 10 ObS 114/16m
    Vgl aber; Beisatz: Diese ? zur Rechtslage vor der KBGG?Novelle BGBl I 2013/117 ergangene ? Rechtsprechung ist für § 26a KBGG idF BGBl I 2013/117 nicht mehr einschlägig, weil der Gesetzgeber im Zuge der Novellierung des § 26a KBGG durch das BGBl I 2013/117 seinen Regelungswillen dahingehend zu erkennen gegeben hat, dass für Antragstellungen ab 1. 1. 2014 als Ausnahme von der Spezialregelung des § 26a KBGG eine Variantenänderung ausschließlich innerhalb von 14 Tagen ab der erstmaligen Antragstellung möglich sein soll. (T3)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2013:RS0128677

Im RIS seit

13.05.2013

Zuletzt aktualisiert am

16.12.2016
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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