RS OGH 2014/4/10 6Ob137/12h, 6Ob136/12m, 6Ob55/14b

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 13.09.2012
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Norm

WGG §23 Abs2
WGG §28 Abs3
WGG §39 Abs3
  1. WGG Art. 1 § 23 heute
  2. WGG Art. 1 § 23 gültig ab 01.01.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 157/2015
  3. WGG Art. 1 § 23 gültig von 01.10.2006 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 124/2006
  4. WGG Art. 1 § 23 gültig von 01.07.2002 bis 30.09.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2002
  5. WGG Art. 1 § 23 gültig von 01.01.2002 bis 30.06.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 162/2001
  6. WGG Art. 1 § 23 gültig von 01.09.1999 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 147/1999
  7. WGG Art. 1 § 23 gültig von 01.01.1994 bis 31.08.1999 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 800/1993
  8. WGG Art. 1 § 23 gültig von 01.03.1991 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 68/1991
  1. WGG Art. 1 § 28 heute
  2. WGG Art. 1 § 28 gültig ab 01.01.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 157/2015
  3. WGG Art. 1 § 28 gültig von 01.10.2006 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 124/2006
  4. WGG Art. 1 § 28 gültig von 01.09.1999 bis 30.09.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 147/1999
  5. WGG Art. 1 § 28 gültig von 01.01.1994 bis 31.08.1999 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 800/1993
  6. WGG Art. 1 § 28 gültig von 21.04.1993 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 253/1993
  1. WGG Art. 1 § 39 heute
  2. WGG Art. 1 § 39 gültig ab 19.03.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 12/2025
  3. WGG Art. 1 § 39 gültig von 31.12.2023 bis 18.03.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 176/2023
  4. WGG Art. 1 § 39 gültig von 01.07.2022 bis 30.12.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/2022
  5. WGG Art. 1 § 39 gültig von 01.08.2019 bis 30.06.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 85/2019
  6. WGG Art. 1 § 39 gültig von 01.07.2016 bis 31.07.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 157/2015
  7. WGG Art. 1 § 39 gültig von 01.01.2016 bis 30.06.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 157/2015
  8. WGG Art. 1 § 39 gültig von 01.10.2006 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 124/2006
  9. WGG Art. 1 § 39 gültig von 04.02.2003 bis 30.09.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 63/2003
  10. WGG Art. 1 § 39 gültig von 04.02.2003 bis 20.04.1993 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2003
  11. WGG Art. 1 § 39 gültig von 01.01.2002 bis 03.02.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 63/2003
  12. WGG Art. 1 § 39 gültig von 01.01.2002 bis 20.04.1993 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 162/2001
  13. WGG Art. 1 § 39 gültig von 29.12.2001 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 63/2003
  14. WGG Art. 1 § 39 gültig von 29.12.2001 bis 20.04.1993 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 162/2001
  15. WGG Art. 1 § 39 gültig von 01.01.2001 bis 28.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 63/2003
  16. WGG Art. 1 § 39 gültig von 01.01.2001 bis 31.12.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 142/2000
  17. WGG Art. 1 § 39 gültig von 01.01.2001 bis 20.04.1993 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 47/2001
  18. WGG Art. 1 § 39 gültig von 01.07.2000 bis 31.12.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 63/2003
  19. WGG Art. 1 § 39 gültig von 01.07.2000 bis 20.04.1993 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 36/2000
  20. WGG Art. 1 § 39 gültig von 01.09.1999 bis 30.06.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 63/2003
  21. WGG Art. 1 § 39 gültig von 01.09.1999 bis 20.04.1993 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 147/1999
  22. WGG Art. 1 § 39 gültig von 01.01.1994 bis 31.08.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 63/2003
  23. WGG Art. 1 § 39 gültig von 01.01.1994 bis 20.04.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 800/1993
  24. WGG Art. 1 § 39 gültig von 21.04.1993 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 63/2003

Rechtssatz

Die gesetzliche Anordnung des § 23 Abs 2 WGG, wonach die Rechnungslegung „grundsätzlich“ in Anwendung der Bestimmungen des UGB zu erfolgen hat, lässt zwar die Möglichkeit von Ausnahmen offen. Dabei müssen sich derartige Ausnahmen jedoch aus dem Gesetz selbst ergeben. Derartige Sondervorschriften bestehen etwa in § 23 Abs 1 und 4 WGG. Soweit keine Sondervorschriften bestehen, ist der Verweis auf die Rechnungslegungsvorschriften des UGB aber im Sinne eines umfassenden Verweises auf diese Bestimmungen zu verstehen.Die gesetzliche Anordnung des Paragraph 23, Absatz 2, WGG, wonach die Rechnungslegung „grundsätzlich“ in Anwendung der Bestimmungen des UGB zu erfolgen hat, lässt zwar die Möglichkeit von Ausnahmen offen. Dabei müssen sich derartige Ausnahmen jedoch aus dem Gesetz selbst ergeben. Derartige Sondervorschriften bestehen etwa in Paragraph 23, Absatz eins und 4 WGG. Soweit keine Sondervorschriften bestehen, ist der Verweis auf die Rechnungslegungsvorschriften des UGB aber im Sinne eines umfassenden Verweises auf diese Bestimmungen zu verstehen.

Entscheidungstexte

  • RS0128168">6 Ob 137/12h
    Entscheidungstext OGH 13.09.2012 6 Ob 137/12h
    Beisatz: Aufgrund eines Verweises in § 39 Abs 3 WGG sind für gemeinnützige Verwaltungsvereinigungen die Bestimmungen des WGG anzuwenden, soweit keine Ausnahmen vorgesehen sind. Der zitierte Verweis umfasst aber auch § 23 Abs 2 WGG; eine Ausnahmeregelung enthält das Gesetz nicht. (T1); Beisatz: § 28 Abs 3 WGG, wonach der Jahresabschluss der Genossenschaft vor seiner Feststellung zu prüfen und mit einem Bestätigungsvermerk zu versehen ist, stellt zwar eine Sondervorschrift dar, derogiert aber den Fristen des § 222 und 277 Abs 1 UGB nicht. Es ist Aufgabe des Vorstands, dafür zu sorgen, dass der Jahresabschluss rechtzeitig aufgestellt und gemäß § 27 Abs 1 WGG dem Revisionsverband vorgelegt wird, damit eine Offenlegung innerhalb der Frist des § 277 Abs 1 UGB möglich wird. (T2)
  • RS0128168">6 Ob 136/12m
    Entscheidungstext OGH 13.09.2012 6 Ob 136/12m
    Beis wie T1; Beis wie T2
  • RS0128168">6 Ob 55/14b
    Entscheidungstext OGH 10.04.2014 6 Ob 55/14b
    Vgl auch; Beisatz: Die Offenlegungspflichten der §§ 277 ff UGB treffen auch kleine Bauvereinigungen in der Rechtsform einer Genossenschaft (T3)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2012:RS0128168

Im RIS seit

06.11.2012

Zuletzt aktualisiert am

19.05.2014
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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