RS OGH 1988/5/19 3Ob592/32, 8Ob58/71, 8Ob223/73, 8Ob238/73, 8Ob538/85, 8Ob508/87, 7Ob578/88

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 28.06.1932
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Norm

ZPO §268 IIID1
  1. ZPO § 268 gültig von 16.11.1990 bis 16.11.1990 aufgehoben durch BGBl. Nr. 706/1990

Rechtssatz

Der Zivilrichter darf etwas, was vom Strafrichter als erwiesen angenommen wurde, zwar nicht als nicht erwiesen annehmen, aber er kann einen dem Verurteilten noch ungünstigeren Tatbestand als erwiesen annehmen. Es kann also bei einer Verurteilung nach § 143 StG Totschlag als erwiesen annehmen.Der Zivilrichter darf etwas, was vom Strafrichter als erwiesen angenommen wurde, zwar nicht als nicht erwiesen annehmen, aber er kann einen dem Verurteilten noch ungünstigeren Tatbestand als erwiesen annehmen. Es kann also bei einer Verurteilung nach Paragraph 143, StG Totschlag als erwiesen annehmen.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 592/32
    Entscheidungstext OGH 28.06.1932 3 Ob 592/32
    Veröff: SZ 14/145
  • 8 Ob 58/71
    Entscheidungstext OGH 23.03.1971 8 Ob 58/71
    nur: Der Zivilrichter darf etwas , was vom Strafrichter als erwiesen angenommen wurde, zwar nicht als nicht erwiesen annehmen, aber er kann einen dem Verurteilten noch ungünstigeren Tatbestand als erwiesen annehmen. (T1)
  • 8 Ob 223/73
    Entscheidungstext OGH 20.11.1973 8 Ob 223/73
    nur T1
  • 8 Ob 238/73
    Entscheidungstext OGH 04.12.1973 8 Ob 238/73
    nur T1
  • RS0040323">8 Ob 538/85
    Entscheidungstext OGH 03.04.1986 8 Ob 538/85
    nur T1
  • RS0040323">8 Ob 508/87
    Entscheidungstext OGH 08.07.1987 8 Ob 508/87
    nur T1; Veröff: SZ 60/137
  • RS0040323">7 Ob 578/88
    Entscheidungstext OGH 19.05.1988 7 Ob 578/88
    nur T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1932:RS0040323

Dokumentnummer

JJR_19320628_OGH0002_0030OB00592_3200000_001
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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