RS OGH 2013/12/17 2Ob195/37, 6Ob91/64, 5Ob70/66 (5Ob95/66), 1Ob188/74, 5Ob48/75, 1Ob528/81, 5Ob197/1

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Veröffentlicht am 03.03.1937
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Rechtssatz

Das Klagebegehren der Teilungsklage kann auch das Begehren enthalten, daß die gemeinsame Liegenschaft nach bestimmten, in der Klage formulierten Versteigerungsbedingungen versteigert werde.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 195/37
    Entscheidungstext OGH 03.03.1937 2 Ob 195/37
    Veröff: SZ 19/65
  • 6 Ob 91/64
    Entscheidungstext OGH 02.04.1964 6 Ob 91/64
  • 5 Ob 70/66
    Entscheidungstext OGH 24.03.1966 5 Ob 70/66
  • RS0004574">1 Ob 188/74
    Entscheidungstext OGH 06.11.1974 1 Ob 188/74
    Veröff: SZ 47/119 = JBl 1975,481
  • RS0004574">5 Ob 48/75
    Entscheidungstext OGH 08.04.1975 5 Ob 48/75
    Beisatz: Dann muss der Teilungskläger aber die Versteigerungsbedingungen bereits in das Teilungsbegehren aufnehmen; sie sind mangels Einigung der Parteien nach den für Streitsachen bestehenden Vorschriften festzusetzen und binden den Exekutionsrichter. (T1)
  • 1 Ob 528/81
    Entscheidungstext OGH 29.04.1981 1 Ob 528/81
    Auch
  • RS0004574">5 Ob 197/13a
    Entscheidungstext OGH 17.12.2013 5 Ob 197/13a
    Auch; Beisatz: Rechtslage vor der EO-Novelle 2000, BGBl I 2000/59. (T2)
    Beisatz: Eine Stattgebung des Klagebegehrens unter Abweisung des Begehrens auf Festsetzung bestimmter Versteigerungsbedingungen wird daher im Regelfall nicht als Verstoß gegen § 405 ZPO angesehen werden können. (T3)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1937:RS0004574

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

17.02.2014
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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