RS OGH 1937/4/14 3Ob244/73, 2Ob168/38, 3Ob74/67, 3Ob1/71, 3Ob129/71

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 14.04.1937
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Norm

EO §216 Z4 IIId
GBG §14 Abs2

Rechtssatz

Bei einer Kredit - oder Kautionshypothek darf der Höchstbetrag durch Nebengebühren nicht überschritten werden; die besondere Eintragung eines Pfandrechtes für Zinsen einer solchen Hypothek ist unzulässig. Falls sie dennoch erfolgt ist, kommt ihr für die Meistbotsverteilung keine rechtliche Wirkung zu.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 244/73
    Entscheidungstext OGH 14.04.1937 3 Ob 244/73
    SZ 19/134; ähnlich bereits SZ 9/40
  • 2 Ob 168/38
    Entscheidungstext OGH 08.03.1938 2 Ob 168/38
    SZ 20/66
  • 3 Ob 74/67
    Entscheidungstext OGH 13.08.1967 3 Ob 74/67
    Beisatz: Derselbe Grundsatz muß gelten, wenn der Gläubiger seine Befriedigung durch Zwangsverwaltung und Zwangsversteigerung zu erreichen sucht. Zahlungen, die auf die Forderung anläßlich der Versteigerung der simultan haftenden Liegenschaften erfolgt sind, sind daher bei der Verteilung der Ertragsüberschüsse aus der Zwangsverwaltung in der Form zu berücksichtigen, daß insgesamt nicht mehr zugewiesen werden kann, als durch die Höchstbetragshypothek gedeckt ist. (T1) = EvBl 1968/63 S 104
  • 3 Ob 1/71
    Entscheidungstext OGH 13.01.1971 3 Ob 1/71
    EvBl 1971/271 S 498 = SZ 44/4
  • 3 Ob 129/71
    Entscheidungstext OGH 15.12.1971 3 Ob 129/71

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1937:RS0003420

Dokumentnummer

JJR_19370414_OGH0002_0030OB00244_7300000_001
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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