RS OGH 1938/4/27 3Ob297/38, 2Ob813/27, 3Ob153/57, 5Ob246/58, 2Ob689/59, 8Ob252/70, 6Ob523/80, 8Ob611

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Veröffentlicht am 27.04.1938
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Norm

ABGB §428

Rechtssatz

Befinden sich die zu übertragenden Sachen in der Innehabung eines Dritten, so ist zur Übertragung des Eigentums nicht bloß die Einigung zwischen Veräußerer und Erwerber erforderlich, sondern auch die Anweisung an den Inhaber, daß er die Sachen nunmehr für den Erwerber innehabe.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 813/27
    Entscheidungstext OGH 12.08.1927 2 Ob 813/27
    Bereits; SZ 9/155 = DREvBl 1938/145
  • 3 Ob 297/38
    Entscheidungstext OGH 27.04.1938 3 Ob 297/38
    SZ 20/117
  • 3 Ob 153/57
    Entscheidungstext OGH 27.03.1957 3 Ob 153/57
    Ähnlich
  • 5 Ob 246/58
    Entscheidungstext OGH 10.09.1958 5 Ob 246/58
  • 2 Ob 689/59
    Entscheidungstext OGH 18.03.1960 2 Ob 689/59
  • 8 Ob 252/70
    Entscheidungstext OGH 10.11.1970 8 Ob 252/70
  • 6 Ob 523/80
    Entscheidungstext OGH 02.04.1980 6 Ob 523/80
    Beisatz: Übertragung einen LKW. (T1)
  • 8 Ob 611/85
    Entscheidungstext OGH 27.11.1985 8 Ob 611/85
    Beisatz: Die in der Lehre strittige Frage, ob die Besitzanweidung schon als einseitige empfangsbedürftige Willenserklärung wirke oder ob sie vom angewiesenen Inhaber angenommen werden müsse, wird ausdrücklich offengelassen. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1938:RS0011208

Dokumentnummer

JJR_19380427_OGH0002_0030OB00297_3800000_001
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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