RS OGH 1974/11/29 1Os668/49, 12Os215/63, 12Os80/65, 12Os148/66, 9Os167/67, 10Os129/70, 12Os177/70, 1

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 03.05.1950
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Norm

StPO §247 Abs3
StPO §281 Abs1 Z3
  1. StPO § 281 heute
  2. StPO § 281 gültig ab 01.01.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 157/2024
  3. StPO § 281 gültig von 01.03.2023 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 223/2022
  4. StPO § 281 gültig von 01.01.2008 bis 28.02.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  5. StPO § 281 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 119/2005
  6. StPO § 281 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  7. StPO § 281 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  8. StPO § 281 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  9. StPO § 281 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  10. StPO § 281 gültig von 01.01.1994 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  11. StPO § 281 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987

Rechtssatz

Die Beeidigung von Zeugen in der Hauptverhandlung kann nur dann unterbleiben, wenn auf sie zumindest seitens des Angeklagten ausdrücklich verzichtet wurde.

Entscheidungstexte

  • 1 Os 668/49
    Entscheidungstext OGH 03.05.1950 1 Os 668/49
    Veröff: SSt XXI/50
  • 12 Os 215/63
    Entscheidungstext OGH 04.12.1963 12 Os 215/63
    Beisatz: Jene Prozeßpartei, die vor der Vernehmung eines Zeugen auf dessen Beeidigung ausdrücklich verzichtet hat, ist nicht berechtigt, nach dessen Vernehmung seine Beeidigung zu verlangen und die Ablehnung ihres diesbezüglichen Begehrens aus dem Grunde der Z 3 des § 281 StPO zu relevieren. (T1)
  • 12 Os 80/65
    Entscheidungstext OGH 15.09.1965 12 Os 80/65
    Veröff: EvBl 1966/125 S 165
  • 12 Os 148/66
    Entscheidungstext OGH 30.09.1966 12 Os 148/66
  • 9 Os 167/67
    Entscheidungstext OGH 18.01.1968 9 Os 167/67
    Beisatz: Darauf, ob der Angeklagte anwaltlich vertreten war, kommt es hiebei nicht an. (T2)
  • 10 Os 129/70
    Entscheidungstext OGH 14.07.1970 10 Os 129/70
    Beisatz: Darin, daß sich Verteidiger oder Angeklagter dem Unterbleiben der Beeidigung nicht widersetzt haben, liegt noch kein Eidesverzicht. (T3)
  • 12 Os 177/70
    Entscheidungstext OGH 15.01.1971 12 Os 177/70
  • 12 Os 34/73
    Entscheidungstext OGH 08.05.1973 12 Os 34/73
    Auch; Beis wie T1
  • 11 Os 130/74
    Entscheidungstext OGH 28.11.1974 11 Os 130/74
  • 13 Os 71/74
    Entscheidungstext OGH 29.11.1974 13 Os 71/74
    Vgl; Beisatz: Keine Urteilsnichtigkeit, wenn der Angeklagte von vornherein (generell) ausdrücklich auf die Beeidigung aller Zeugen verzichtet und diesen ausdrücklichen Eidesverzicht (durch Stillschweigen) anläßlich der Vernehmung der einzelnen Zeugen und der dabei jeweils erfolgte Beurkundung der Verzichtserklärung aufrechterhält. (T4) Veröff: EvBl 1975/180 S 356

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1950:RS0098184

Dokumentnummer

JJR_19500503_OGH0002_0010OS00668_4900000_001
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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