RS OGH 1973/2/20 2Ob352/50, 7Ob236/65, 8Ob20/73

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 24.05.1950
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Norm

ZPO §467 Z2 B
  1. ZPO § 467 heute
  2. ZPO § 467 gültig ab 01.05.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010
  3. ZPO § 467 gültig von 01.03.1919 bis 30.04.2011 zuletzt geändert durch StGBl.Nr. 95/1919

Rechtssatz

Der Zweck der Bestimmung des § 467 Z 2 ZPO liegt in erster Reihe darin, jeden Zweifel auszuschließen, welches Urteil angefochten wird. Ihr ist auch dann Genüge getan, wenn die Rechtssache in der Berufungsschrift nach Parteien und Gegenstand so bezeichnet ist, daß Zweifel an der Identität des angefochtenen Urteils nicht aufkommen können.Der Zweck der Bestimmung des Paragraph 467, Ziffer 2, ZPO liegt in erster Reihe darin, jeden Zweifel auszuschließen, welches Urteil angefochten wird. Ihr ist auch dann Genüge getan, wenn die Rechtssache in der Berufungsschrift nach Parteien und Gegenstand so bezeichnet ist, daß Zweifel an der Identität des angefochtenen Urteils nicht aufkommen können.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 352/50
    Entscheidungstext OGH 24.05.1950 2 Ob 352/50
    Veröff: JBl 1950,483
  • 7 Ob 236/65
    Entscheidungstext OGH 08.09.1965 7 Ob 236/65
    Ähnlich; Beisatz: Hier ließ sich aus den Revisionsausführungen entnehmen, daß das Urteil des Berufungsgerichtes gemeint war. (T1)
  • 8 Ob 20/73
    Entscheidungstext OGH 20.02.1973 8 Ob 20/73

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1950:RS0041680

Dokumentnummer

JJR_19500524_OGH0002_0020OB00352_5000000_001
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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