RS OGH 2017/3/28 2Ob709/50, 2Ob95/49, 1Ob446/52 (1Ob447/52), 1Ob500/55, 3Ob408/50, 7Ob290/00y, 10Ob4

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 25.10.1950
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Norm

ABGB §142 K
ABGB §171 d
ABGB idF KindNamRÄG 2013 §233
JN §1 DVb2bb
  1. ABGB § 142 heute
  2. ABGB § 142 gültig ab 01.07.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 59/2017
  3. ABGB § 142 gültig von 12.01.2013 bis 30.06.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 15/2013
  4. ABGB § 142 gültig von 01.01.1978 bis 11.01.2013 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 403/1977
  1. ABGB § 171 heute
  2. ABGB § 171 gültig ab 01.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 15/2013
  3. ABGB § 171 gültig von 01.01.1978 bis 01.01.1978 aufgehoben durch BGBl. Nr. 403/1977

Rechtssatz

Die Heranziehung der Erben des außerehelichen Vaters zur Unterhaltsleistung für das Kind kann nicht im außerstreitigen Verfahren, sondern nur im Prozesswege erfolgen (SZ 10/170, SZ 19/139).

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 709/50
    Entscheidungstext OGH 25.10.1950 2 Ob 709/50
  • RS0048553">2 Ob 95/49
    Entscheidungstext OGH 30.03.1949 2 Ob 95/49
    Veröff: SZ 22/43 = EFSlg 1134
  • 1 Ob 446/52
    Entscheidungstext OGH 04.06.1953 1 Ob 446/52
  • 1 Ob 500/55
    Entscheidungstext OGH 24.08.1955 1 Ob 500/55
    Veröff: EFSlg 1134
  • 3 Ob 408/50
    Entscheidungstext OGH 25.08.1950 3 Ob 408/50
  • RS0048553">7 Ob 290/00y
    Entscheidungstext OGH 06.12.2000 7 Ob 290/00y
    Veröff: SZ 73/191
  • RS0048553">10 Ob 46/08z
    Entscheidungstext OGH 23.09.2008 10 Ob 46/08z
    Auch; Beisatz: Die Unterhaltsschuld nach § 142 ABGB ist im streitigen Rechtsweg durchzusetzen. (T1)
    Beisatz: Hingegen ist der Unterhaltsanspruch nach § 140 ABGB (beim unehelichen Kind in Verbindung mit § 166 ABGB) - gleich ob der Unterhaltsberechtigte minderjährig oder volljährig ist - ausschließlich im außerstreitigen Verfahren geltend zu machen (§ 114 Abs 1 und 2 JN idF BGBl I 2003/112; § 101 Abs 1 AußStrG). Auch nach dem Tod des Unterhaltspflichtigen ist dieser Unterhaltsanspruch für die Zeit bis zum Tod des Unterhaltspflichtigen im außerstreitigen Verfahren geltend zu machen; am familienrechtlichen Charakter des Anspruchs auf Unterhaltsleistungen bis zum Tod des Unterhaltsschuldners - also auf Bezahlung schon fälliger Unterhaltsbeträge - hat sich durch den Tod nichts geändert. Zur Zeit des Todes des Unterhaltsschuldners rückständige Unterhaltsleistungen sind Nachlassverbindlichkeiten. (T2)
    Veröff: SZ 2008/135
  • RS0048553">2 Ob 128/16m
    Entscheidungstext OGH 28.03.2017 2 Ob 128/16m
    Auch; Beisatz: Beim Anspruch nach § 233 ABGB handelt es sich um keinen unterhaltsrechtlichen, sondern einen erbrechtlichen, der daher auch immer im Prozessweg durchzusetzen ist. (T3); Veröff: SZ 2017/39

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1950:RS0048553

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

10.04.2019
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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