RS OGH 2025/7/1 5Os324/51; 5Os748/51; 12Os57/72; 13Os65/72; 11Os157/72; 14Os94/87; 14Os97/90; 13Os15

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 21.05.1951
beobachten
merken

Norm

StPO §345 Abs1 Z11 lita
  1. StPO § 345 heute
  2. StPO § 345 gültig ab 01.01.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 157/2024
  3. StPO § 345 gültig von 01.03.2023 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 223/2022
  4. StPO § 345 gültig von 01.01.2008 bis 28.02.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  5. StPO § 345 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 119/2005
  6. StPO § 345 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  7. StPO § 345 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  8. StPO § 345 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  9. StPO § 345 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  10. StPO § 345 gültig von 01.01.1994 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  11. StPO § 345 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987

Rechtssatz

Unter Anrufung des Nichtigkeitsgrundes des § 345 Abs 1 Z 11 lit a StPO kann der Schuldspruch des Geschwornengerichtsurteils nur dann angefochten werden, wenn die dem Angeklagten nach dem Wahrspruch der Geschwornen zur Last fallende Tat unter Verletzung oder unrichtiger Anwendung des Gesetzes vom Gericht als eine zur Zuständigkeit der Gerichte gehörige strafbare Handlung beurteilt worden ist. Die Anfechtung des Urteils in dieser Richtung setzt aber voraus, daß an den durch den Wahrspruch festgestellten Tatsachen festgehalten und aus dem Wahrspruch selbst ein Irrtum nachgewiesen wird.Unter Anrufung des Nichtigkeitsgrundes des Paragraph 345, Absatz eins, Ziffer 11, Litera a, StPO kann der Schuldspruch des Geschwornengerichtsurteils nur dann angefochten werden, wenn die dem Angeklagten nach dem Wahrspruch der Geschwornen zur Last fallende Tat unter Verletzung oder unrichtiger Anwendung des Gesetzes vom Gericht als eine zur Zuständigkeit der Gerichte gehörige strafbare Handlung beurteilt worden ist. Die Anfechtung des Urteils in dieser Richtung setzt aber voraus, daß an den durch den Wahrspruch festgestellten Tatsachen festgehalten und aus dem Wahrspruch selbst ein Irrtum nachgewiesen wird.

Entscheidungstexte

  • 5 Os 324/51
    Entscheidungstext OGH 21.05.1951 5 Os 324/51
    Veröff: SSt XXII/41 = EvBl 1951/353 S 418
  • 5 Os 748/51
    Entscheidungstext OGH 05.10.1951 5 Os 748/51
    Veröff: EvBl 1952/48 S 52
  • 12 Os 57/72
    Entscheidungstext OGH 09.05.1972 12 Os 57/72
  • 13 Os 65/72
    Entscheidungstext OGH 17.08.1972 13 Os 65/72
    nur: Unter Anrufung des Nichtigkeitsgrundes des § 345 Abs 1 Z 11 lit a StPO kann der Schuldspruch des Geschwornengerichtsurteils nur dann angefochten werden, wenn die dem Angeklagten nach dem Wahrspruch der Geschwornen zur Last fallende Tat unter Verletzung oder unrichtiger Anwendung des Gesetzes vom Gericht als eine zur Zuständigkeit der Gerichte gehörige strafbare Handlung beurteilt worden ist. (T1) Veröff: EvBl 1973/47 S 104
  • 11 Os 157/72
    Entscheidungstext OGH 22.11.1972 11 Os 157/72
    nur T1
  • RS0101403">14 Os 94/87
    Entscheidungstext OGH 30.09.1987 14 Os 94/87
    Beisatz: Ein Rückgriff auf im Wahrspruch nicht festgestellte angebliche Ergebnisse des Beweisverfahrens ist ausgeschlossen. (T2)
  • RS0101403">14 Os 97/90
    Entscheidungstext OGH 06.11.1990 14 Os 97/90
    nur T1
  • 13 Os 153/90
    Entscheidungstext OGH 20.02.1991 13 Os 153/90
    Vgl auch; Beisatz: Der Nichtigkeitsgrund nach dem § 345 Abs 1 Z 11 lit a StPO setzt das Festhalten an den im Wahrspruch festgestellten Tatsachen voraus und kann nur vorliegen, wenn die darin umschriebene Tat rechtsirrig für strafbar erklärt worden ist. (T3)
  • RS0101403">11 Os 124/93
    Entscheidungstext OGH 12.10.1993 11 Os 124/93
    vgl auch; Beisatz: Die prozeßordnungsgemäße Ausführung dieses materiellrechtlichen Nichtigkeitsgrundes, erfordert den Nachweis, daß der im Wahrspruch der Geschwornen festgestellte objektive und subjektive Sachverhalt rechtsirrig als gerichtlich strafbare Handlung beurteilt worden ist (SSt 42/34). (T4)
  • RS0101403">11 Os 77/05s
    Entscheidungstext OGH 27.09.2005 11 Os 77/05s
    Auch; nur: Die Anfechtung des Urteils in dieser Richtung setzt voraus, daß an den durch den Wahrspruch festgestellten Tatsachen festgehalten und aus dem Wahrspruch selbst ein Irrtum nachgewiesen wird. (T5); Beis wie T2
  • RS0101403">13 Os 112/14s
    Entscheidungstext OGH 18.12.2014 13 Os 112/14s
    Auch
  • RS0101403">15 Os 9/16m
    Entscheidungstext OGH 16.11.2016 15 Os 9/16m
    Auch
  • RS0101403">15 Os 127/17s
    Entscheidungstext OGH 22.11.2017 15 Os 127/17s
    Auch
  • RS0101403">11 Os 116/17v
    Entscheidungstext OGH 30.01.2018 11 Os 116/17v
    Auch
  • RS0101403">13 Os 22/18m
    Entscheidungstext OGH 12.09.2018 13 Os 22/18m
    Auch; Beis wie T2
  • RS0101403">15 Os 44/20i
    Entscheidungstext OGH 13.05.2020 15 Os 44/20i
    Vgl
  • RS0101403">13 Os 93/20f
    Entscheidungstext OGH 09.12.2020 13 Os 93/20f
    Vgl
  • RS0101403">13 Os 19/21z
    Entscheidungstext OGH 14.04.2021 13 Os 19/21z
    Vgl
  • RS0101403">14 Os 33/21s
    Entscheidungstext OGH 01.06.2021 14 Os 33/21s
    Vgl; Beis wie T3
  • RS0101403">15 Os 92/21z
    Entscheidungstext OGH 20.10.2021 15 Os 92/21z
    Vgl
  • RS0101403">13 Os 134/21m
    Entscheidungstext OGH 16.03.2022 13 Os 134/21m
    Vgl
  • RS0101403">14 Os 76/22s
    Entscheidungstext OGH 24.08.2022 14 Os 76/22s
    Vgl
  • RS0101403">14 Os 44/22k
    Entscheidungstext OGH 27.09.2022 14 Os 44/22k
    Vgl
  • RS0101403">13 Os 46/23y
    Entscheidungstext OGH 19.07.2023 13 Os 46/23y
    vgl
  • RS0101403">12 Os 30/23p
    Entscheidungstext OGH 27.07.2023 12 Os 30/23p
    vgl
  • RS0101403">13 Os 48/23t
    Entscheidungstext OGH 20.09.2023 13 Os 48/23t
    vgl
  • RS0101403">13 Os 85/23h
    Entscheidungstext OGH 18.10.2023 13 Os 85/23h
    vgl
  • RS0101403">13 Os 114/24z
    Entscheidungstext OGH 19.02.2025 13 Os 114/24z
    vgl
  • RS0101403">13 Os 27/25g
    Entscheidungstext OGH 30.04.2025 13 Os 27/25g
    vgl
  • RS0101403">13 Os 26/25k
    Entscheidungstext OGH 04.06.2025 13 Os 26/25k
    vgl
  • RS0101403">11 Os 55/25k
    Entscheidungstext OGH 01.07.2025 11 Os 55/25k
    vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1951:RS0101403

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

21.08.2025
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
Zurück Haftungsausschluss Vernetzungsmöglichkeiten

Sofortabfrage ohne Anmeldung!

Jetzt Abfrage starten