RS OGH 1999/5/28 2Ob197/53; 8Ob179/63; 7Ob93/65 (7Ob94/65); 6Ob226/71; 1Ob309/71; 1Ob37/73; 7Ob141/7

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 05.06.1953
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Norm

ABGB §426
EO §280
  1. EO § 280 heute
  2. EO § 280 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 86/2021
  3. EO § 280 gültig von 01.03.2008 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 37/2008
  4. EO § 280 gültig von 01.01.2004 bis 29.02.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 31/2003
  5. EO § 280 gültig von 01.07.1996 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 519/1995
  6. EO § 280 gültig von 10.08.1933 bis 30.06.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 346/1933

Rechtssatz

Wenn § 426 ABGB von einer Übergabe von Hand zu Hand spricht, ist dies nicht wörtlich zu nehmen, sondern es genügt, daß die Sache aus der physischen Verfügungsmacht des Veräußerers in jene des Erwerbers übergeht. Dies geschieht aber bei einem Freihandverkauf schon durch die Intervention des Vollstreckers dabei und seine Erklärung, die am Ort des Freihandverkaufes befindliche Sache dem anwesenden Käufer zu übergeben.Wenn Paragraph 426, ABGB von einer Übergabe von Hand zu Hand spricht, ist dies nicht wörtlich zu nehmen, sondern es genügt, daß die Sache aus der physischen Verfügungsmacht des Veräußerers in jene des Erwerbers übergeht. Dies geschieht aber bei einem Freihandverkauf schon durch die Intervention des Vollstreckers dabei und seine Erklärung, die am Ort des Freihandverkaufes befindliche Sache dem anwesenden Käufer zu übergeben.

Entscheidungstexte

  • RS0003786">2 Ob 197/53
    Entscheidungstext OGH 05.06.1953 2 Ob 197/53
  • 8 Ob 179/63
    Entscheidungstext OGH 09.07.1963 8 Ob 179/63
    EvBl 1963/433 S 579 = JBl 1964,265
  • 7 Ob 93/65
    Entscheidungstext OGH 07.04.1965 7 Ob 93/65
    nur: Wenn § 426 ABGB von einer Übergabe von Hand zu Hand spricht, ist dies nicht wörtlich zu nehmen, sondern es genügt, daß die Sache aus der physischen Verfügungsmacht des Veräußerers in jene des Erwerbers übergeht. (T1) Beisatz: Miteigentum an gemeinsam angeschafften Sachen in der Wohnung der Lebensgefährtin. (T2) = RZ 1965,127
  • RS0003786">6 Ob 226/71
    Entscheidungstext OGH 06.10.1971 6 Ob 226/71
    nur T1; SZ 44/157
  • 1 Ob 309/71
    Entscheidungstext OGH 11.11.1971 1 Ob 309/71
    Beisatz: Kraftfahrzeug (T3)
  • 1 Ob 37/73
    Entscheidungstext OGH 21.03.1973 1 Ob 37/73
  • 7 Ob 141/74
    Entscheidungstext OGH 05.09.1974 7 Ob 141/74
    nur T1
  • 1 Ob 162/75
    Entscheidungstext OGH 29.10.1975 1 Ob 162/75
    nur T1
  • 3 Ob 52/81
    Entscheidungstext OGH 10.06.1981 3 Ob 52/81
    nur: Es genügt, daß die Sache aus der physischen Verfügungsmacht des Veräußerers in jene des Erwerbers übergeht. (T4) = JBl 1982,311
  • 3 Ob 104/81
    Entscheidungstext OGH 14.04.1982 3 Ob 104/81
    nur T4
  • RS0003786">7 Ob 621/88
    Entscheidungstext OGH 22.09.1988 7 Ob 621/88
    nur T4; Beisatz: Vorausgesetzt, daß der Traditionwille noch im
    Zeitpunkt der tatsächlichen Übernahme fortwirkt. (T5)
  • RS0003786">8 Ob 642/93
    Entscheidungstext OGH 18.11.1993 8 Ob 642/93
    Auch; nur T1 ; Beisatz: hier: Wandgemälde. (T6)
  • RS0003786">10 Ob 2035/96d
    Entscheidungstext OGH 12.03.1996 10 Ob 2035/96d
    nur T1; Beisatz: Es kommt also nur auf die Herstellung eines Naheverhältnisses an, das nach der Verkehrsauffassung ausreicht, um die Gewahrsame des Erwerbers zu "signalisieren". (T7) Veröff: SZ 69/65
  • RS0003786">7 Ob 80/99m
    Entscheidungstext OGH 28.05.1999 7 Ob 80/99m
    nur T4; Beisatz: Es muss dem Erwerber die Möglichkeit einer beliebigen und ausschließlichen Einwirkung auf die Sache gewährt sein. (T8)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1953:RS0003786

Im RIS seit

05.06.1953

Zuletzt aktualisiert am

13.06.2024
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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