RS OGH 2009/1/21 1Ob43/54, 2Ob546/49, 3Ob364/54, 3Ob319/58, 3Ob256/61, 3Ob83/64, 3Ob34/69, 3Ob109/71

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 04.02.1954
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Norm

EO §7 Abs2 Ac
EO §54
  1. EO § 7 heute
  2. EO § 7 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 86/2021
  3. EO § 7 gültig von 01.01.1995 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 624/1994
  4. EO § 7 gültig von 31.07.1929 bis 31.12.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 222/1929
  1. EO § 54 heute
  2. EO § 54 gültig ab 27.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 147/2021
  3. EO § 54 gültig von 01.07.2021 bis 26.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 86/2021
  4. EO § 54 gültig von 01.09.2005 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 68/2005
  5. EO § 54 gültig von 01.01.2004 bis 31.08.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 31/2003
  6. EO § 54 gültig von 01.07.2001 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 135/2000
  7. EO § 54 gültig von 01.10.1995 bis 30.06.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 519/1995
  8. EO § 54 gültig von 01.01.1995 bis 30.09.1995 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 624/1994
  9. EO § 54 gültig von 01.03.1992 bis 31.12.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 628/1991

Rechtssatz

Weder in § 54 EO noch an einer anderen Stelle verlangt das Gesetz, dass im Exekutionsantrag die rein negative Behauptung enthalten sei, die betriebene Forderung sei nicht bezahlt worden. Diese Behauptung und Einwendung ist vielmehr ausschließlich Sache des Verpflichteten, dem hiezu die in den §§ 35 und 40 EO vorgezeichneten Wege zur Verfügung stehen.Weder in Paragraph 54, EO noch an einer anderen Stelle verlangt das Gesetz, dass im Exekutionsantrag die rein negative Behauptung enthalten sei, die betriebene Forderung sei nicht bezahlt worden. Diese Behauptung und Einwendung ist vielmehr ausschließlich Sache des Verpflichteten, dem hiezu die in den Paragraphen 35 und 40 EO vorgezeichneten Wege zur Verfügung stehen.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 546/49
    Entscheidungstext OGH 06.02.1950 2 Ob 546/49
    Beisatz: Oder dass der Exekutionstitel rechtskräftig und die Verpflichtete der Räumungspflicht nicht nachgekommen sei. (T1); Veröff: JBl 1950,243
  • RS0000367">1 Ob 43/54
    Entscheidungstext OGH 04.02.1954 1 Ob 43/54
    Veröff: SZ 27/28 = EvBl 1954/148 S 228
  • 3 Ob 364/54
    Entscheidungstext OGH 16.06.1954 3 Ob 364/54
  • 3 Ob 319/58
    Entscheidungstext OGH 04.09.1958 3 Ob 319/58
  • 3 Ob 256/61
    Entscheidungstext OGH 27.06.1961 3 Ob 256/61
  • 3 Ob 83/64
    Entscheidungstext OGH 31.08.1964 3 Ob 83/64
    Beisatz: Keine Behauptung der Verweigerung der Herausgabe bei Exekution nach § 346 EO notwendig. (T2)
  • 3 Ob 34/69
    Entscheidungstext OGH 09.04.1969 3 Ob 34/69
    Beisatz: Die im Exekutionstitel nicht kalendermäßig bestimmte Fälligkeit ist jedoch zu behaupten und zu beweisen. (T3); Veröff: RZ 1970,18 = MietSlg 21869 (23)
  • 3 Ob 109/71
    Entscheidungstext OGH 06.10.1971 3 Ob 109/71
  • 3 Ob 21/72
    Entscheidungstext OGH 02.03.1972 3 Ob 21/72
  • 3 Ob 116/73
    Entscheidungstext OGH 20.06.1973 3 Ob 116/73
    Beisatz: 1. Hat der Schuldner einen Teil bezahlt, so braucht der Gläubiger darüber nichts vorzubringen. Es genügt, dass er einen entsprechend geringeren Betrag geltend macht, als im Titel angeführt. 2. Rekurs ist dazu wegen des im Rekursverfahren bestehenden Neuerungsverbotes nicht der geeignete Rechtsbehelf. (T4)
  • RS0000367">3 Ob 31/84
    Entscheidungstext OGH 11.04.1984 3 Ob 31/84
    Auch; Beis wie T5; Beis wie T6
  • RS0000367">3 Ob 32/84
    Entscheidungstext OGH 11.04.1984 3 Ob 32/84
    Auch; nur: Weder in § 54 EO noch an einer anderen Stelle verlangt das Gesetz, dass im Exekutionsantrag die rein negative Behauptung enthalten sei, die betriebene Forderung sei nicht bezahlt worden. (T5); Beis wie T4 nur: Hat der Schuldner einen Teil bezahlt, so braucht der Gläubiger darüber nichts vorzubringen. Es genügt, dass er einen entsprechend geringeren Betrag geltend macht, als im Titel angeführt. (T6)
  • RS0000367">3 Ob 2012/96w
    Entscheidungstext OGH 10.07.1996 3 Ob 2012/96w
    Auch
  • RS0000367">3 Ob 2027/96a
    Entscheidungstext OGH 10.07.1996 3 Ob 2027/96a
    Auch
  • RS0000367">3 Ob 169/03d
    Entscheidungstext OGH 22.10.2003 3 Ob 169/03d
    Auch; Beisatz: Negative Tatsachen müssen im Exekutionsantrag weder behauptet noch nachgewiesen werden. (T7); Beisatz: Hier: Behauptung des Nichteintritts einer auflösenden Bedingung. (T8)
  • RS0000367">3 Ob 176/03h
    Entscheidungstext OGH 28.01.2004 3 Ob 176/03h
  • RS0000367">3 Ob 163/06a
    Entscheidungstext OGH 13.09.2006 3 Ob 163/06a
    Auch; Beis wie T7
  • RS0000367">3 Ob 146/06a
    Entscheidungstext OGH 21.12.2006 3 Ob 146/06a
    Auch; Beisatz: Jedenfalls muss die Behauptung des betreibenden Gläubigers genügen, dass die geschuldete Leistung nicht erbracht worden sei. (T9); Beisatz: Hier: Exekution nach § 354 EO. (T10)
  • RS0000367">3 Ob 280/08k
    Entscheidungstext OGH 21.01.2009 3 Ob 280/08k
    Auch; nur ähnlich T5; Beis ähnlich wie T7; Beisatz: Die Beurteilung des Nichtbestehens des betriebenen Anspruchs im Einzelfall ist nicht verallgemeinerungsfähig und begründet daher keine erhebliche Rechtsfrage iSd § 528 Abs 1 ZPO, soweit nicht eine gravierende Fehlbeurteilung aufzugreifen und zu korrigieren wäre. (T11)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1954:RS0000367

Zuletzt aktualisiert am

12.03.2009
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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