RS OGH 1954/12/15 3Ob727/54, 4Ob346/61, 4Ob356/70, 4Ob196/98x, 4Ob110/11x

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 15.12.1954
beobachten
merken

Norm

UWG §24

Rechtssatz

Die Anordnung der Löschung einer Firma im Handelsregister ist als vorläufige Maßnahme als unzulässig zu erachten, denn sie wirkt endgültig, da die im Register gelöschte Firma ohne neuen Rechtsgrund nicht wieder eingetragen werden kann.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 727/54
    Entscheidungstext OGH 15.12.1954 3 Ob 727/54
    Veröff: SZ 27/317 = JBl 1955,252 = ÖBl 1955,13
  • 4 Ob 346/61
    Entscheidungstext OGH 21.11.1961 4 Ob 346/61
    Veröff: JBl 1962,509 = ÖBl 1962,72
  • 4 Ob 356/70
    Entscheidungstext OGH 17.11.1970 4 Ob 356/70
    Ähnlich; Beisatz: Ebenso kein Verbot des Gebrauches einer pro Firma. (T1) Veröff: EvBl 1971/141 S 241 = ÖBl 1971,81
  • 4 Ob 196/98x
    Entscheidungstext OGH 12.08.1998 4 Ob 196/98x
    Auch; Beis wie T1
  • 4 Ob 110/11x
    Entscheidungstext OGH 17.01.2012 4 Ob 110/11x
    Vgl auch; Beisatz: Mit dem bloßen Verbot der vorübergehenden (aktiven und passiven) Nutzung eines bestimmten Telefonanschlusses ohne Vertragskündigung wird in der Regel keine nicht mehr rückführbare Sachlage geschaffen. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1954:RS0080049

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

23.02.2012
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
Zurück Haftungsausschluss Vernetzungsmöglichkeiten

Sofortabfrage ohne Anmeldung!

Jetzt Abfrage starten