RS OGH 2024/10/9 3Ob33/56; 5Ob262/01t; 1Ob110/24v

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 01.02.1956
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Norm

ZPO §503 Z2 C2a
  1. ZPO § 503 heute
  2. ZPO § 503 gültig ab 01.08.1989 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989

Rechtssatz

Wenn das Berufungsgericht ohne Beweiswiederholung auf Grund mittelbarer Beweisaufnahme Feststellungen trifft, wird dadurch keine vom Gesetze mit Nichtigkeit bedrohte Verletzung der Unmittelbarkeit gesetzt, sondern liegt nur ein Verfahrensmangel vor.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 33/56
    Entscheidungstext OGH 01.02.1956 3 Ob 33/56
  • RS0043082">5 Ob 262/01t
    Entscheidungstext OGH 27.11.2001 5 Ob 262/01t
    Vgl auch; Beisatz: Die Verletzung des Unmittelbarkeitsgrundsatzes begründet lediglich einen Verfahrensmangel und keine Nichtigkeit, wenn sie nicht mit einer Verletzung des rechtlichen Gehörs einer Partei einhergeht. (T1); Veröff: SZ 74/188
  • RS0043082">1 Ob 110/24v
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 09.10.2024 1 Ob 110/24v

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1956:RS0043082

Im RIS seit

01.02.1956

Zuletzt aktualisiert am

25.11.2024
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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