RS OGH 1956/2/29 2Ob740/55, 5Ob226/69, 6Ob95/16p

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Veröffentlicht am 29.02.1956
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Norm

ABGB §1351

Rechtssatz

Eine Verbürgung für bedingte oder künftige Forderungen ist zulässig. Die Bürgschaft kann daher für eine Forderung aus einem dem Hauptschuldner zu gewährenden Kredit (Kreditbürgschaft) eingegangen werden. Die Bürgschaft äußert hier ihre Wirkung nur für den Fall, dass die Hauptschuld entsteht (nach Wolff bei Klang, 2.Auflage zu § 1351 ABGB).

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 740/55
    Entscheidungstext OGH 29.02.1956 2 Ob 740/55
  • 5 Ob 226/69
    Entscheidungstext OGH 17.09.1969 5 Ob 226/69
  • 6 Ob 95/16p
    Entscheidungstext OGH 27.06.2016 6 Ob 95/16p
    Auch; nur: Eine Verbürgung für bedingte oder künftige Forderungen ist zulässig. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1956:RS0032149

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

17.08.2016
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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