RS OGH 1956/3/21 2Ob146/56, 7Ob345/63, 6Ob91/64, 8Ob552/87, 5Ob4/09p

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 21.03.1956
beobachten
merken

Norm

ABGB §843 C
AußStrG §272
EO §352

Rechtssatz

Es macht keinen Unterschied, ob der Kläger das Teilungsurteil mit der Behauptung begehrt, dass der Beklagte sich mit ihm über die Zivilteilung geeinigt habe oder dass er die Aufhebung der Gemeinschaft bloß auf Grund der gesetzlichen Bestimmungen zu fordern berechtigt sei. Art der Festlegung der Versteigerungsbedingnisse bei Aufhebung der Gemeinschaft durch gerichtliche Feilbietung.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 146/56
    Entscheidungstext OGH 21.03.1956 2 Ob 146/56
  • 7 Ob 345/63
    Entscheidungstext OGH 12.02.1964 7 Ob 345/63
  • 6 Ob 91/64
    Entscheidungstext OGH 02.04.1964 6 Ob 91/64
    Beisatz: Fehlt eine volle Einigung über die Versteigerungsbedingungen, bedarf es trotz des grundsätzlichen Einverständnisses zur Durchführung der Zivilteilung eines Exekutionstitels. (T1)
  • 8 Ob 552/87
    Entscheidungstext OGH 26.03.1987 8 Ob 552/87
    Beis wie T1
  • 5 Ob 4/09p
    Entscheidungstext OGH 28.04.2009 5 Ob 4/09p
    Vgl; Beisatz: Wenn außergerichtlich keine (vollständige) Einigung (über ob und wie der Teilung) erzielt wird, muss gerichtliche Teilung erfolgen. (T2); Veröff: SZ 2009/55

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1956:RS0004607

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

19.09.2012
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
Zurück Haftungsausschluss Vernetzungsmöglichkeiten

Sofortabfrage ohne Anmeldung!

Jetzt Abfrage starten