RS OGH 1956/4/11 1Ob157/56, 6Ob68/65, 8Ob601/87

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 11.04.1956
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Norm

ABGB §1346 A
ABGB §1353

Rechtssatz

Eine Bürgschaftserklärung ohne Benennung des Gläubigers ist zulässig. Es muß aber ein Bürgschaftsvertrag zwischen Bürgen und Gläubiger zustandegekommen sein, damit die Bürgschaft wirksam wird.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 157/56
    Entscheidungstext OGH 11.04.1956 1 Ob 157/56
    Veröff: EvBl 1957/84 S 129
  • 6 Ob 68/65
    Entscheidungstext OGH 17.03.1965 6 Ob 68/65
  • 8 Ob 601/87
    Entscheidungstext OGH 25.11.1987 8 Ob 601/87
    nur: Es muß aber ein Bürgschaftsvertrag zwischen Bürgen und Gläubiger zustandegekommen sein, damit die Bürgschaft wirksam wird. (T1) Beisatz: Voraussetzung für das wirksame Zustandekommen der Bürgschaft ist die Bestimmbarkeit der Verbindlichkeit die durch die Bürgschaft gesichert werden soll. (T2) Veröff: ÖBA 1988,716

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1956:RS0032095

Dokumentnummer

JJR_19560411_OGH0002_0010OB00157_5600000_001
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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