RS OGH 2024/9/5 5Os459/56 (5Os460/56); 8Os297/59 (8Os298/59; 8Os299/59; 8Os300/59); 9Os96/75; 12Os13

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 29.05.1956
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Norm

StPO §427 Abs1
StPO §459
  1. StPO § 427 heute
  2. StPO § 427 gültig ab 01.06.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 26/2016
  3. StPO § 427 gültig von 01.01.2008 bis 31.05.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  4. StPO § 427 gültig von 10.04.1999 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  5. StPO § 427 gültig von 01.01.1994 bis 09.04.1999 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  6. StPO § 427 gültig von 31.12.1975 bis 31.12.1993
  1. StPO § 459 gültig von 31.12.1975 bis 31.12.2007 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 93/2007

Rechtssatz

Die Durchführung einer Hauptverhandlung in Abwesenheit des Beschuldigten ist nicht zulässig, wenn bereits im Zeitpunkte dieser Durchführung feststeht, daß der Beschuldigte durch ein unabwendbares Hindernis vom rechtzeitigen Erscheinen abgehalten worden ist.

Entscheidungstexte

  • 5 Os 459/56
    Entscheidungstext OGH 29.05.1956 5 Os 459/56
    Veröff: SSt XXVII/31 = EvBl 1956/229 S 417 = JBl 1957,192 = RZ 1956,121
  • 8 Os 297/59
    Entscheidungstext OGH 21.09.1959 8 Os 297/59
    Veröff: EvBl 1962/204 S 222
  • 9 Os 96/75
    Entscheidungstext OGH 17.09.1975 9 Os 96/75
  • RS0101569">12 Os 131/78
    Entscheidungstext OGH 14.12.1978 12 Os 131/78
    Ähnlich; Beisatz: Nur durch Ungehorsam verwirkt der Beschuldigte sein Teilnahmerecht an der Hauptverhandlung. (T1)
  • RS0101569">11 Os 19/05m
    Entscheidungstext OGH 07.06.2005 11 Os 19/05m
    Auch; Beisatz: Womit die Verfahrensdurchführung angesichts der zu gewärtigenden Urteilskassierung infolge eines Einspruches (§427 Abs3 StPO) unsinnig wäre. (T2)
  • RS0101569">11 Os 133/06b
    Entscheidungstext OGH 27.03.2007 11 Os 133/06b
    Vgl auch; Beisatz: Gelangen dem Richter die vom Beschuldigten im Verlegungsantrag geltend gemachten Hinderungsgründe nicht fristgerecht zur Kenntnis, ist die Durchführung der Verhandlung und Urteilsfällung in Abwesenheit zulässig. (T3); Beisatz: Hier: Fristgerechter Verlegungsantrag an den Bezirksanwalt, Zugang des Antrages an den erkennenden Richter allerdings erst fünf Tage nach der Hauptverhandlung. (T4)
  • RS0101569">12 Os 96/12b
    Entscheidungstext OGH 28.08.2012 12 Os 96/12b
    Auch; Auch Beis wie T1
  • RS0101569">11 Os 16/16m
    Entscheidungstext OGH 22.03.2016 11 Os 16/16m
    Beis wie T2
  • RS0101569">13 Os 122/17s
    Entscheidungstext OGH 06.12.2017 13 Os 122/17s
    Beisatz: So, wenn sich der Angeklagte in Haft befindet. Das Gericht hat in einem solchen Fall die Justizanstalt um Vorführung des Angeklagten zur Hauptverhandlung zu ersuchen, und zwar entweder anlässlich der Ladung des Angeklagten gemäß § 221 Abs 1 StPO oder gemäß § 427 Abs 2 erster Satz StPO. (T5)
  • RS0101569">15 Os 111/19s
    Entscheidungstext OGH 17.10.2019 15 Os 111/19s
    Beis wie T5
  • RS0101569">12 Os 72/22p
    Entscheidungstext OGH 29.09.2022 12 Os 72/22p
    Vgl
  • RS0101569">14 Os 107/23a
    Entscheidungstext OGH 28.11.2023 14 Os 107/23a
    vgl
  • RS0101569">15 Os 13/24m
    Entscheidungstext OGH 11.03.2024 15 Os 13/24m
    Beisatz wie T5
  • RS0101569">12 Os 76/24d
    Entscheidungstext OGH 05.09.2024 12 Os 76/24d
    vgl; Beisatz wie T5

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1956:RS0101569

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

20.11.2024
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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