RS OGH 1956/6/5 5Os556/56, 9Os315/61

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Veröffentlicht am 05.06.1956
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Norm

StPO §473 Abs2

Rechtssatz

Hat das Erstgericht seine entscheidenden Feststellungen vor allem auf Grund eines an Ort und Stelle vorgenommenen Lokalaugenscheines und weiters der Aussagen von Zeugen, die anläßlich des Ortsaugenscheines vernommen wurden, getroffen, dann hat das Berufungsgericht, wenn es gegen die Richtigkeit dieser Feststellungen Bedenken hat, das Beweisverfahren durch Einvernahme der Zeugen am Unfallsorte selbst zu wiederholen.

Entscheidungstexte

  • 5 Os 556/56
    Entscheidungstext OGH 05.06.1956 5 Os 556/56
    Veröff: SSt XXVII/35 = RZ 1956,120 = JBl 1957,103 (mit Glosse von Liebscher)
  • 9 Os 315/61
    Entscheidungstext OGH 28.09.1961 9 Os 315/61

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1956:RS0101831

Dokumentnummer

JJR_19560605_OGH0002_0050OS00556_5600000_002
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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