RS OGH 1968/2/20 5Os885/56, 5Os1221/55, 11Os48/67

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 09.11.1956
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Norm

StPO §126 A
StPO §258 Abs2 Ba
  1. StPO § 126 heute
  2. StPO § 126 gültig ab 01.01.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 157/2024
  3. StPO § 126 gültig von 14.08.2015 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2015
  4. StPO § 126 gültig von 01.01.2015 bis 13.08.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2014
  5. StPO § 126 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 195/2013
  6. StPO § 126 gültig von 01.07.2011 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010
  7. StPO § 126 gültig von 01.06.2009 bis 30.06.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2009
  8. StPO § 126 gültig von 01.01.2008 bis 31.05.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  9. StPO § 126 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 19/2004
  10. StPO § 126 gültig von 01.01.1994 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  11. StPO § 126 gültig von 31.12.1975 bis 31.12.1993
  1. StPO § 258 heute
  2. StPO § 258 gültig ab 01.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  3. StPO § 258 gültig von 01.03.2005 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2004
  4. StPO § 258 gültig von 01.01.1994 bis 28.02.2005 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  5. StPO § 258 gültig von 31.12.1975 bis 31.12.1993

Rechtssatz

Bei Vorliegen von Gutachten zweier (hier: fahrtechnischer) Sachverständiger, die einander in erheblichen Punkten widersprechen, ist es dem erkennenden Gerichte verwehrt, sich im Rahmen seines freien Beweiswürdigungsrechtes dem einen Gutachten anzuschließen und das andere abzulehnen, vielmehr ist es verpflichtet, das Gutachten eines anderen oder zweier anderer Sachverständiger einzuholen.

Entscheidungstexte

  • 5 Os 1221/55
    Entscheidungstext OGH 09.12.1955 5 Os 1221/55
    Auch
  • 5 Os 885/56
    Entscheidungstext OGH 09.11.1956 5 Os 885/56
  • 11 Os 48/67
    Entscheidungstext OGH 20.02.1968 11 Os 48/67
    Beisatz: Ist eine nochmalige Vernehmung zweier Sachverständiger zur Beseitigung der bestehenden Bedenken deshalb nicht durchführbar, weil ein Sachverständiger im Zuge des Verfahrens gestorben ist, so ist das Gericht gehalten, die in den Gutachten dieser beiden Sachverständigen enthaltenen Widersprüche durch Beiziehung eines weiteren Sachverständigen zu klären. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1956:RS0097396

Zuletzt aktualisiert am

07.08.2008
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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