RS OGH 2014/7/23 1Ob642/56, 7Ob516/57, 7Ob5/58, 3Ob122/63, 3Ob100/68, 3Ob62/84, 3Ob12/14g

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 19.12.1956
beobachten
merken

Norm

EO §7 Abs1 Aa
  1. EO § 7 heute
  2. EO § 7 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 86/2021
  3. EO § 7 gültig von 01.01.1995 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 624/1994
  4. EO § 7 gültig von 31.07.1929 bis 31.12.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 222/1929

Rechtssatz

Ist der Titel undeutlich, so ist es nicht Sache des Exekutionsbewilligungsgerichtes, ihn nach dem wahrscheinlichen Willen der Parteien, der sich aus dem Text des Titels nicht ergibt, auszulegen. In diesem Fall ist der Exekutionsantrag vielmehr abzuweisen und es muß den Parteien überlassen werden, auf gütlichem Weg oder durch einen Prozeß den Inhalt des Exekutionstitels zu klären.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 642/56
    Entscheidungstext OGH 19.12.1956 1 Ob 642/56
  • 7 Ob 516/57
    Entscheidungstext OGH 04.12.1957 7 Ob 516/57
  • 7 Ob 5/58
    Entscheidungstext OGH 22.01.1958 7 Ob 5/58
    Ähnlich
  • 3 Ob 122/63
    Entscheidungstext OGH 04.09.1963 3 Ob 122/63
    Auch; MietSlg 15665
  • 3 Ob 100/68
    Entscheidungstext OGH 21.08.1968 3 Ob 100/68
  • RS0000255">3 Ob 62/84
    Entscheidungstext OGH 27.06.1984 3 Ob 62/84
    Auch; Beisatz: § 914 ABGB gilt für das Bewilligungsgericht insoweit
    nicht. Ist der Titel unklar, geht dies zu Lasten des betreibenden
    Gläubigers. (T1)
  • RS0000255">3 Ob 12/14g
    Entscheidungstext OGH 23.07.2014 3 Ob 12/14g
    Vgl auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1956:RS0000255

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

16.10.2014
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
Zurück Haftungsausschluss Vernetzungsmöglichkeiten

Sofortabfrage ohne Anmeldung!

Jetzt Abfrage starten