RS OGH 1959/8/5 7Os92/59

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 05.08.1959
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Norm

StPO §260 Z1
  1. StPO § 260 heute
  2. StPO § 260 gültig ab 01.06.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2009
  3. StPO § 260 gültig von 01.01.2008 bis 31.05.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  4. StPO § 260 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 130/2001
  5. StPO § 260 gültig von 31.12.1975 bis 31.12.2001

Rechtssatz

Hat das Erstgericht im Urteilsspruch den Verlust eines Auges (§ 156 lit a StG) und die immerwährende Berufsunfähigkeit (§ 156 lit c StG) des Opfers festgestellt und in den Urteilsgründen, die mit dem Spruch eine Einheit bilden, festgestellt, daß der Verlust des linken Auges des Opfers durch die Schläge des Angeklagten eingetreten ist, hat es damit der Vorschrift des § 260 Z 1 StPO Genüge getan.Hat das Erstgericht im Urteilsspruch den Verlust eines Auges (Paragraph 156, Litera a, StG) und die immerwährende Berufsunfähigkeit (Paragraph 156, Litera c, StG) des Opfers festgestellt und in den Urteilsgründen, die mit dem Spruch eine Einheit bilden, festgestellt, daß der Verlust des linken Auges des Opfers durch die Schläge des Angeklagten eingetreten ist, hat es damit der Vorschrift des Paragraph 260, Ziffer eins, StPO Genüge getan.

Entscheidungstexte

  • 7 Os 92/59
    Entscheidungstext OGH 05.08.1959 7 Os 92/59
    Veröff: RZ 1959,153

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1959:RS0098774

Dokumentnummer

JJR_19590805_OGH0002_0070OS00092_5900000_002
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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