RS OGH 2024/9/23 1Ob292/59 (1Ob305/59); 1Ob229/62 (1Ob245/62); 8Ob67/66; 1Ob206/66 (1Ob265/66); 6Ob3

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 14.10.1959
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Norm

ZPO §84 Abs2 Satz2 I
ZPO §261
ZPO §502 Abs3 Da1
ZPO §528 Abs1 Fall1 C2
AußStrG 2005 §45 IA
AußStrG 2005 §45 IB
AußStrG 2005 §45 IC1
AußStrG 2005 §62 A6
  1. ZPO § 84 heute
  2. ZPO § 84 gültig ab 01.05.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2022
  3. ZPO § 84 gültig von 01.05.1983 bis 30.04.2022 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 135/1983
  1. ZPO § 261 heute
  2. ZPO § 261 gültig ab 04.08.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 94/2015
  3. ZPO § 261 gültig von 01.01.2003 bis 03.08.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 76/2002
  4. ZPO § 261 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1997
  5. ZPO § 261 gültig von 01.05.1983 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 135/1983
  1. ZPO § 502 heute
  2. ZPO § 502 gültig von 01.01.2031 bis 30.04.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 148/2020
  3. ZPO § 502 gültig ab 01.01.2031 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2022
  4. ZPO § 502 gültig von 01.05.2022 bis 31.12.2030 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2022
  5. ZPO § 502 gültig von 01.01.2021 bis 30.04.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 148/2020
  6. ZPO § 502 gültig von 01.07.2009 bis 31.12.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2009
  7. ZPO § 502 gültig von 01.01.2005 bis 30.06.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 128/2004
  8. ZPO § 502 gültig von 01.01.2005 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2003
  9. ZPO § 502 gültig von 01.01.2003 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 76/2002
  10. ZPO § 502 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2001
  11. ZPO § 502 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1997
  12. ZPO § 502 gültig von 01.08.1989 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989
  1. ZPO § 528 heute
  2. ZPO § 528 gültig ab 01.01.2034 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2025
  3. ZPO § 528 gültig von 01.01.2026 bis 31.12.2033 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2025
  4. ZPO § 528 gültig von 01.07.2009 bis 31.12.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2009
  5. ZPO § 528 gültig von 01.01.2005 bis 30.06.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2003
  6. ZPO § 528 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2001
  7. ZPO § 528 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1997
  8. ZPO § 528 gültig von 01.08.1989 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989

Rechtssatz

Das Vergreifen in der Entscheidungsform beeinflusst weder die Zulässigkeit noch die Behandlung des Rechtsmittels. Haben die Untergerichte mit konformen Urteilen (statt getrennt nach Urteil und Beschluss) die Klage zum Teil abgewiesen, zum anderen Teil aber zurückgewiesen, und übersteigt der sachlich beschiedene Teil des Klagsanspruchs nicht die Revisionsgrenze, so ist ein weiterer Rechtszug jedenfalls ausgeschlossen.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 292/59
    Entscheidungstext OGH 14.10.1959 1 Ob 292/59
    Veröff: JBl 1960,260
  • 1 Ob 229/62
    Entscheidungstext OGH 17.10.1962 1 Ob 229/62
  • 8 Ob 67/66
    Entscheidungstext OGH 15.03.1966 8 Ob 67/66
  • 1 Ob 206/66
    Entscheidungstext OGH 13.10.1966 1 Ob 206/66
  • 6 Ob 326/68
    Entscheidungstext OGH 08.01.1969 6 Ob 326/68
  • 1 Ob 57/71
    Entscheidungstext OGH 16.04.1971 1 Ob 57/71
    nur: Das Vergreifen in der Entscheidungsform beeinflusst weder die Zulässigkeit noch die Behandlung des Rechtsmittels. (T1)
  • 5 Ob 112/73
    Entscheidungstext OGH 06.06.1973 5 Ob 112/73
    nur T1
  • 5 Ob 91/73
    Entscheidungstext OGH 27.06.1973 5 Ob 91/73
    nur T1; Beisatz: Erstgericht verwirft Einrede der Unzulässigkeit des Rechtsweges mit einem in sein Urteil aufgenommenen B BerG gibt der auch wegen Nichtigkeit infolge Unzulässigkeit des Rechtsweges erhobenen Berufung des Beklagten nicht Folge. OGH geht unter Hinweis auf § 528 ZPO auf die in Ausführung der Rechtsrüge in der Revision neuerlich aufgeworfene Frage der Zulässigkeit des Rechtsweges nicht mehr ein. (T2)
  • 6 Ob 157/73
    Entscheidungstext OGH 20.09.1973 6 Ob 157/73
  • 4 Ob 65/73
    Entscheidungstext OGH 09.10.1973 4 Ob 65/73
    nur T1; Beisatz: Revision als Rekurs zu behandeln. (T3)
  • 5 Ob 140/73
    Entscheidungstext OGH 17.10.1973 5 Ob 140/73
    nur T1
  • RS0036324">1 Ob 170/73
    Entscheidungstext OGH 17.10.1973 1 Ob 170/73
    nur T1; Beisatz: BerG weist vorprozessuale Kosten mit Urteil ab, statt richtig mit Beschluss zurück; dies ändert nichts daran, dass es sich um eine gemäß § 528 ZPO unanfechtbare Kostenentscheidung handelt, die nicht die Hauptsache betrifft (hier daher Gegenstand der berufungsgerichtlichen Abänderung unter S 1000,-- im Sinne des § 502 Abs 2 Z 3 ZPO). (T4)
    Veröff: SZ 46/103
  • 1 Ob 169/73
    Entscheidungstext OGH 17.10.1973 1 Ob 169/73
  • 1 Ob 61/74
    Entscheidungstext OGH 10.04.1974 1 Ob 61/74
    nur T1; Beisatz: Erstgericht hat unrichtig Antrag abgewiesen, Rekursgericht hat Rekurs zurückgewiesen. (T5)
  • 4 Ob 31/74
    Entscheidungstext OGH 09.07.1974 4 Ob 31/74
    nur T1; Beis wie T3
  • 8 Ob 188/74
    Entscheidungstext OGH 01.10.1974 8 Ob 188/74
    Vgl auch; nur T1
  • 1 Ob 197/74
    Entscheidungstext OGH 18.12.1974 1 Ob 197/74
    nur T1
  • RS0036324">5 Ob 109/75
    Entscheidungstext OGH 08.07.1975 5 Ob 109/75
    nur T1; Beisatz: Erstgericht hat (unrichtig) zurückgewiesen, Rekursgericht hat abgewiesen. (T6)
    Veröff: SZ 48/81 = NZ 1977,138
  • RS0036324">1 Ob 185/75
    Entscheidungstext OGH 24.09.1975 1 Ob 185/75
    nur T1; Beisatz: Für die Beurteilung, ob ein Urteil oder ein Beschluss vorliegt, also nicht die tatsächlich gewählte, sondern die vom Gesetz vorgesehene Entscheidungsform maßgebend ist. (T7)
  • 7 Ob 150/75
    Entscheidungstext OGH 25.09.1975 7 Ob 150/75
    nur T1
  • 2 Ob 507/76
    Entscheidungstext OGH 27.02.1976 2 Ob 507/76
    nur T1
  • 3 Ob 79/76
    Entscheidungstext OGH 06.07.1976 3 Ob 79/76
    nur T1
  • RS0036324">1 Ob 1/78
    Entscheidungstext OGH 25.01.1978 1 Ob 1/78
    nur T1
  • 1 Ob 712/80
    Entscheidungstext OGH 26.11.1980 1 Ob 712/80
    nur T1
  • 1 Ob 707/82
    Entscheidungstext OGH 01.09.1982 1 Ob 707/82
    nur T1; Veröff: MietSlg 34813(26)
  • 6 Ob 590/83
    Entscheidungstext OGH 30.06.1983 6 Ob 590/83
    nur T1
  • 2 Ob 502/85
    Entscheidungstext OGH 15.01.1985 2 Ob 502/85
    nur T1
  • RS0036324">8 Ob 637/88
    Entscheidungstext OGH 20.10.1988 8 Ob 637/88
    nur T1
  • RS0036324">7 Ob 669/88
    Entscheidungstext OGH 20.10.1988 7 Ob 669/88
    nur T1
  • RS0036324">9 ObA 50/89
    Entscheidungstext OGH 15.03.1989 9 ObA 50/89
    Auch
  • RS0036324">10 ObS 82/91
    Entscheidungstext OGH 26.03.1991 10 ObS 82/91
    Beisatz: Erfolgt die Klagszurückweisung irrtümlich in Urteilsform und wird vom Rechtsmittelgericht bestätigt, so ist die dagegen erhobene Revision als (gemäß § 519 Abs 1 Z 1 ZPO zulässiger) Rekurs gegen eine Beschluss des Berufungsgerichts zu behandeln. (T8)
    Veröff: SSV-NF 5/35
  • RS0036324">4 Ob 529/91
    Entscheidungstext OGH 18.06.1991 4 Ob 529/91
    Vgl auch; nur T1
  • RS0036324">6 Ob 645/91
    Entscheidungstext OGH 23.01.1992 6 Ob 645/91
    nur T1
  • RS0036324">4 Ob 508/94
    Entscheidungstext OGH 11.01.1994 4 Ob 508/94
    nur T1
  • RS0036324">3 Ob 213/99s
    Entscheidungstext OGH 25.08.1999 3 Ob 213/99s
    nur T1
  • RS0036324">9 ObA 255/99m
    Entscheidungstext OGH 17.11.1999 9 ObA 255/99m
    nur T1
  • RS0036324">7 Ob 291/00w
    Entscheidungstext OGH 14.02.2001 7 Ob 291/00w
    nur T1; Beisatz: Wird ein unechtes Versäumungsurteil nicht ausgefertigt, sondern bloß in Form eines Urteilsvermerkes erlassen, so ist dieser Gerichtsfehler nur mit Berufung geltend zu machen. (T9)
  • RS0036324">9 ObA 294/00a
    Entscheidungstext OGH 28.02.2001 9 ObA 294/00a
    nur T1; Beis wie T8
  • RS0036324">3 Ob 28/02t
    Entscheidungstext OGH 24.05.2002 3 Ob 28/02t
    nur T1
  • RS0036324">3 Ob 69/02x
    Entscheidungstext OGH 18.07.2002 3 Ob 69/02x
    Auch; nur T1
  • RS0036324">3 Ob 183/02m
    Entscheidungstext OGH 18.12.2002 3 Ob 183/02m
    Auch; nur T1; Beisatz: Bestätigte das Rekursgericht den Beschluss des Erstgerichts ohne die Einschränkung einer "Maßgabe", verneinte aber in Wahrheit die Beschwer durch diesen Beschluss, so liegt in Wahrheit kein voll bestätigender Beschluss vor, weil die gebotene Zurückweisung des Rekurses (wegen fehlender Beschwer) keine Bestätigung ist. Der Revisionsrekurs ist daher zulässig. (T10)
  • RS0036324">1 Ob 6/03v
    Entscheidungstext OGH 24.02.2003 1 Ob 6/03v
    nur T1
  • RS0036324">1 Ob 117/03t
    Entscheidungstext OGH 27.05.2003 1 Ob 117/03t
    Auch; nur T1; Beis wie T7; Beisatz: Wenngleich sich das Gericht zweiter Instanz nicht der nach dem Gesetz gebotenen Entscheidungsform bedient (Urteil statt Beschluss), ist bei Beurteilung der Anfechtbarkeit dieser Entscheidung § 528 Abs 2 Z 2 ZPO (zur Gänze bestätigender Beschluss) anzuwenden. (T11)
  • RS0036324">3 Ob 253/03g
    Entscheidungstext OGH 28.01.2004 3 Ob 253/03g
    nur T1
  • 7 Ob 120/04k
    Entscheidungstext OGH 16.06.2004 7 Ob 120/04k
    nur T1; Beis wie T7
  • RS0036324">8 Ob 136/05s
    Entscheidungstext OGH 26.01.2006 8 Ob 136/05s
    nur T1
  • RS0036324">2 Ob 8/06z
    Entscheidungstext OGH 31.08.2006 2 Ob 8/06z
    Auch; nur T1; Beis ähnlich wie T7
  • RS0036324">8 Ob 136/08w
    Entscheidungstext OGH 16.12.2008 8 Ob 136/08w
    nur T1
  • RS0036324">7 Ob 49/10x
    Entscheidungstext OGH 21.04.2010 7 Ob 49/10x
    Auch; nur T1
  • RS0036324">5 Ob 145/09y
    Entscheidungstext OGH 20.04.2010 5 Ob 145/09y
    Vgl; Beisatz: Die Anfechtbarkeit eines Beschlusses bestimmt sich nicht nach dem tatsächlichen oder vermeintlichen Entscheidungswillen des Gerichts, sondern nach der gesetzlich vorgesehenen Entscheidungsform. (T12)
    Bem: Hier: Außerstreitiges Verfahren nach § 22 WGG. (T13)
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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