RS OGH 1960/12/22 3Ob160/60, 7Ob105/72 (7Ob106/72 - 7Ob110/72), 6Ob726/83, 6Ob263/03z, 1Ob191/05b

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 22.12.1960
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Norm

ABGB §762
ABGB §1393
EO §291
EO §293

Rechtssatz

Der Pflichtteilsanspruch geht grundsätzlich auf den Erben des Berechtigten über, wenn letzterer den Tod des ersten Erblassers noch erlebt hat.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 160/60
    Entscheidungstext OGH 22.12.1960 3 Ob 160/60
    EvBl 1961/94 S 150
  • 7 Ob 105/72
    Entscheidungstext OGH 10.05.1972 7 Ob 105/72
    Beisatz: Der Pflichtteilanspruch ist auch dann als vererblich anzusehen, wenn er vom Erblasser vor seinem Tod nicht (gerichtlich) geltend gemacht wurde (die Möglichkeit, im Einzelfall auf Grund des Verhaltens des Erblassers einen stillschweigenden Verzicht anzunehmen, hat nichts mit der Frage der Vererblichkeit zu tun). (T1) = EvBl 1972/317 S 604 = NZ 1973,155
  • 6 Ob 726/83
    Entscheidungstext OGH 19.01.1984 6 Ob 726/83
    Auch; Beisatz: Er entsteht nicht erst mit der Geltendmachung durch den Pflichtteilsberechtigten, weshalb er auch sofort vererblich ist. (T2) = SZ 57/11
  • 6 Ob 263/03z
    Entscheidungstext OGH 29.01.2004 6 Ob 263/03z
    Auch; Beisatz: Sowohl der Pflichtteilergänzungsanspruch als auch die korrespondierende Verbindlichkeit des Geschenknehmers sind vererblich. (T3); Veröff: SZ 2004/15
  • 1 Ob 191/05b
    Entscheidungstext OGH 18.10.2005 1 Ob 191/05b
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1960:RS0003854

Dokumentnummer

JJR_19601222_OGH0002_0030OB00160_6000000_001
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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