RS OGH 2003/12/18 4Ob504/62, 1Ob792/82, 1Ob534/83, 1Ob508/83, 8Ob78/03h

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 10.04.1962
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Norm

WG Art25

Rechtssatz

Für die Gültigkeit der Annahmeerklärung kommt es auf die sachliche Identität (Personengleichheit) zwischen dem Bezogenen und dem Annehmer und darauf an, daß die Nämlichkeit von Bezogenem und Annehmer aus dem Wechsel ersichtlich ist.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 504/62
    Entscheidungstext OGH 10.04.1962 4 Ob 504/62
  • 1 Ob 792/82
    Entscheidungstext OGH 09.03.1983 1 Ob 792/82
    Auch; Veröff: JBl 1983,538 = GesRZ 1983,149
  • 1 Ob 534/83
    Entscheidungstext OGH 23.03.1983 1 Ob 534/83
    Beisatz: Der Beweis der Personenidentität muß nicht aus der Wechselurkunde allein geführt werden; diese muß nur einen Anhaltspunkt für die Ermittlung der Identität bieten. (T1) Veröff: HS XIV/XV/6
  • 1 Ob 508/83
    Entscheidungstext OGH 13.04.1983 1 Ob 508/83
    Beis wie T1
  • RS0082425">8 Ob 78/03h
    Entscheidungstext OGH 18.12.2003 8 Ob 78/03h
    Beis wie T1; Beisatz: Unwirksamkeit der Annahmeerklärung bei Einsetzen einer existierenden Person gleichen Namens aber mit anderer Adresse als der Bezogene, wenn sich die Parteien des Wechselbegebungsvertrages nicht gegenüberstehen. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1962:RS0082425

Dokumentnummer

JJR_19620410_OGH0002_0040OB00504_6200000_001
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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