RS OGH 2024/9/19 4Ob115/62; 4Ob47/79; 8ObA188/00f; 8ObA130/01b; 8ObA53/10t; 9ObA158/14x; 8ObA14/16s;

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Veröffentlicht am 13.11.1962
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Norm

VBG §32
VBG §34
  1. VBG § 32 heute
  2. VBG § 32 gültig ab 01.01.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 205/2022
  3. VBG § 32 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 210/2013
  4. VBG § 32 gültig von 24.06.2006 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 90/2006
  5. VBG § 32 gültig von 01.01.2002 bis 23.06.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2002
  6. VBG § 32 gültig von 01.08.2001 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2001
  7. VBG § 32 gültig von 01.01.2000 bis 31.07.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 6/2000
  8. VBG § 32 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/1999
  9. VBG § 32 gültig von 01.07.1961 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 165/1961
  1. VBG § 34 heute
  2. VBG § 34 gültig ab 01.01.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 205/2022
  3. VBG § 34 gültig von 01.01.2013 bis 31.12.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 120/2012
  4. VBG § 34 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/2011
  5. VBG § 34 gültig von 29.12.2011 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/2011
  6. VBG § 34 gültig von 01.08.1999 bis 28.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 127/1999
  7. VBG § 34 gültig von 01.01.1999 bis 31.07.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/1999
  8. VBG § 34 gültig von 01.01.1994 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 389/1994
  9. VBG § 34 gültig von 20.06.1987 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 238/1987
  10. VBG § 34 gültig von 01.01.1978 bis 19.06.1987 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 663/1977

Rechtssatz

So wie Kündigungsgründe, die in der schriftlichen Kündigung nach § 32 VBG 1948 nicht enthalten sind, nicht nachträglich zur Rechtfertigung der Kündigung herangezogen werden können, so können auch Entlassungsgründe, die im Entlassungsschreiben nicht enthalten sind, nicht nachträglich als Kündigungsgründe geltend gemacht werden.So wie Kündigungsgründe, die in der schriftlichen Kündigung nach Paragraph 32, VBG 1948 nicht enthalten sind, nicht nachträglich zur Rechtfertigung der Kündigung herangezogen werden können, so können auch Entlassungsgründe, die im Entlassungsschreiben nicht enthalten sind, nicht nachträglich als Kündigungsgründe geltend gemacht werden.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 115/62
    Entscheidungstext OGH 13.11.1962 4 Ob 115/62
    Veröff: EvBl 1963/149 S 216 = SozM ID,377
  • 4 Ob 47/79
    Entscheidungstext OGH 04.03.1980 4 Ob 47/79
  • RS0082181">8 ObA 188/00f
    Entscheidungstext OGH 11.01.2001 8 ObA 188/00f
    nur: Kündigungsgründe, die in der schriftlichen Kündigung nach § 32 VBG 1948 nicht enthalten sind, können nicht nachträglich zur Rechtfertigung der Kündigung herangezogen werden. (T1)
  • RS0082181">8 ObA 130/01b
    Entscheidungstext OGH 29.11.2001 8 ObA 130/01b
    Auch; nur T1; Veröff: SZ 74/192
  • RS0082181">8 ObA 53/10t
    Entscheidungstext OGH 18.08.2010 8 ObA 53/10t
    Vgl aber; Beisatz: Anders als im Fall der Kündigung (nach einem Jahr) ist für den Ausspruch einer Entlassung weder die Einhaltung der Schriftform noch die Angabe eines Grundes erforderlich. (T2)
  • RS0082181">9 ObA 158/14x
    Entscheidungstext OGH 29.01.2015 9 ObA 158/14x
    Auch; nur T1
  • RS0082181">8 ObA 14/16s
    Entscheidungstext OGH 29.03.2016 8 ObA 14/16s
    Vgl
  • RS0082181">9 ObA 87/16h
    Entscheidungstext OGH 26.07.2016 9 ObA 87/16h
    Auch; nur T1
  • RS0082181">9 ObA 5/24m
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 19.09.2024 9 ObA 5/24m
    vgl; Beisatz: Aus dem Umstand, dass der Kollektivvertrag für ArbeitnehmerInnen der Universitäten die Angabe des Kündigungsgrundes, nicht nur dessen Vorliegen verlangt, lässt sich ableiten, dass es in den Fällen des erweiterten Kündigungsschutzes nicht nur darauf ankommt, dass ein Kündigungsgrund vorliegt, sondern der Dienstgeber den von ihm angezogenen Kündigungsgrund auch dem Dienstnehmer mit der Kündigung bekanntzugeben hat. Sinn einer solchen Regelung kann nur sein, dass der Dienstgeber sich nicht nachträglich auf andere als die bekanntgegebenen Kündigungsgründe berufen kann. (T3)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1962:RS0082181

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

04.11.2024
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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