RS OGH 2022/6/22 1Ob292/62, 1Ob26/93, 1Ob2194/96w, 1Ob33/06v, 9Nc34/12t, 1Nc59/15i, 1Nc14/22g

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 16.01.1963
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Norm

ABGB §233 C
AHG §9 Abs4
JN §20
JN §30
  1. ABGB § 233 heute
  2. ABGB § 233 gültig ab 01.01.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2015
  3. ABGB § 233 gültig von 01.02.2013 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 15/2013
  4. ABGB § 233 gültig von 01.01.1978 bis 01.01.1978 aufgehoben durch BGBl. Nr. 403/1977
  1. AHG § 9 heute
  2. AHG § 9 gültig ab 01.03.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 91/1993
  3. AHG § 9 gültig von 01.08.1989 bis 28.02.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989
  4. AHG § 9 gültig von 01.01.1989 bis 31.07.1989 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 233/1988
  5. AHG § 9 gültig von 01.01.1987 bis 31.12.1988 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 104/1985
  1. JN § 20 heute
  2. JN § 20 gültig ab 01.07.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 59/2017
  3. JN § 20 gültig von 01.01.2010 bis 30.06.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 135/2009
  4. JN § 20 gültig von 01.01.2010 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 75/2009
  5. JN § 20 gültig von 01.04.2009 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 30/2009
  6. JN § 20 gültig von 01.01.1976 bis 31.03.2009 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 412/1975

Rechtssatz

Wenn ein Amtshaftungsprozess auf das grob fahrlässige Verhalten eines Richters eines Bezirksgerichtes und der Richter des Rekurssenates eines Kreisgerichtes gestützt wird, sind in analoger Anwendung des § 9 Abs 4 AHG alle Richter des Bezirksgerichtes und des Kreisgerichtes von der Entscheidung über die vormundschaftsbehördliche Genehmigung zur Führung des Amtshaftungsprozesses ausgeschlossen. Das übergeordnete OLG hat ein anderes Gericht zu bestimmen.Wenn ein Amtshaftungsprozess auf das grob fahrlässige Verhalten eines Richters eines Bezirksgerichtes und der Richter des Rekurssenates eines Kreisgerichtes gestützt wird, sind in analoger Anwendung des Paragraph 9, Absatz 4, AHG alle Richter des Bezirksgerichtes und des Kreisgerichtes von der Entscheidung über die vormundschaftsbehördliche Genehmigung zur Führung des Amtshaftungsprozesses ausgeschlossen. Das übergeordnete OLG hat ein anderes Gericht zu bestimmen.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 292/62
    Entscheidungstext OGH 16.01.1963 1 Ob 292/62
    Veröff: EvBl 1963/211 S 296
  • RS0049188">1 Ob 26/93
    Entscheidungstext OGH 19.10.1993 1 Ob 26/93
    Vgl
  • RS0049188">1 Ob 2194/96w
    Entscheidungstext OGH 26.07.1996 1 Ob 2194/96w
    Auch
  • RS0049188">1 Ob 33/06v
    Entscheidungstext OGH 25.04.2006 1 Ob 33/06v
    Auch; Beisatz: Bezirksgericht und Landesgericht. (T1)
  • RS0049188">9 Nc 34/12t
    Entscheidungstext OGH 31.10.2012 9 Nc 34/12t
    Vgl; Beisatz: Die nach § 3 Abs 1 AHG bestehende Möglichkeit, dass die Republik dann, wenn sie dem Kläger nach dem AHG schadenersatzpflichtig wird, unter den weiteren Voraussetzungen des § 3 Abs 1 AHG vom Richter des Vorprozesses Rückersatz begehren könnte, schließt diesen iSd § 20 Z 1 JN von der Mitwirkung im Amtshaftungsverfahren aus. (T2)
  • RS0049188">1 Nc 59/15i
    Entscheidungstext OGH 09.11.2015 1 Nc 59/15i
    Vgl; Beisatz: Hier leitet der Kläger seinen Amtshaftungsanspruch ua aus einer Entscheidung eines Landesgerichts als Rechtsmittelgericht ab. Der Oberste Gerichtshof ist zu einer Delegierung nach § 9 Abs 4 AHG nicht berufen; das übergeordnete Gericht ist das zuständige Oberlandesgericht. (T3)
  • RS0049188">1 Nc 14/22g
    Entscheidungstext OGH 22.06.2022 1 Nc 14/22g
    Vgl; Beis wie T3

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1963:RS0049188

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

04.08.2022
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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