RS OGH 1999/8/25 3Ob67/63, 3Ob141/63, 3Ob174/65, 5Ob626/80, 3Ob676/80, Bkd64/87, 3Ob23/94, 1Ob338/97

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 26.06.1963
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Norm

EO §286
RAO §19a
  1. EO § 286 heute
  2. EO § 286 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 86/2021
  3. EO § 286 gültig von 01.01.2004 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 31/2003
  4. EO § 286 gültig von 01.07.1996 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 519/1995
  5. EO § 286 gültig von 31.07.1929 bis 30.06.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 222/1929
  1. RAO § 19a heute
  2. RAO § 19a gültig ab 01.01.1991 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 474/1990

Rechtssatz

Das gesetzliche Pfandrecht des Rechtanwaltes gemäß § 19 a RAO zur Sicherung seiner Kostenforderung gegen seinen Mandanten entsteht stets zugleich mit dem Entstehen der Kostenersatzforderung des Mandanten gegen den Prozeßgegner, die Kostenersatzforderung wird nur mit der Belastung durch das gesetzliche Pfandrecht existent, sodaß dem durch das Pfandrecht gesicherten Rechtsanwalt niemand zuvorkommen kann.Das gesetzliche Pfandrecht des Rechtanwaltes gemäß Paragraph 19, a RAO zur Sicherung seiner Kostenforderung gegen seinen Mandanten entsteht stets zugleich mit dem Entstehen der Kostenersatzforderung des Mandanten gegen den Prozeßgegner, die Kostenersatzforderung wird nur mit der Belastung durch das gesetzliche Pfandrecht existent, sodaß dem durch das Pfandrecht gesicherten Rechtsanwalt niemand zuvorkommen kann.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 67/63
    Entscheidungstext OGH 26.06.1963 3 Ob 67/63
  • 3 Ob 141/63
    Entscheidungstext OGH 16.10.1963 3 Ob 141/63
    Beisatz: Die Geltendmachung des Pfandrechtes ist für den Pfandrang belanglos. (T1) Veröff: EvBl 1964/14 S 23
  • 3 Ob 174/65
    Entscheidungstext OGH 02.02.1966 3 Ob 174/65
    nur: Das gesetzliche Pfandrecht des Rechtanwaltes gemäß § 19 a RAO zur Sicherung seiner Kostenforderung gegen seinen Mandanten entsteht stets zugleich mit dem Entstehen der Kostenersatzforderung des Mandanten gegen den Prozeßgegner. (T2) Veröff: AnwBl 1966,128
  • RS0003766">5 Ob 626/80
    Entscheidungstext OGH 21.10.1980 5 Ob 626/80
    Veröff: SZ 53/133
  • 3 Ob 676/80
    Entscheidungstext OGH 25.03.1981 3 Ob 676/80
    nur T2
  • Bkd 64/87
    Entscheidungstext OGH 21.09.1987 Bkd 64/87
    Vgl auch; Beisatz: Nach exekutiver Pfändung der Hauptforderung ist jedoch der Rechtsanwalt zur verbotswidrigen Empfangnahme der Zahlung auch in Umfang seiner eigenen Kostenforderung nicht mehr berechtigt. (T3)
  • RS0003766">3 Ob 23/94
    Entscheidungstext OGH 07.09.1994 3 Ob 23/94
    Vgl; nur T2; Beisatz: Mit der Rechtskraft des Kostenzuspruches wird das gesetzliche Pfandrecht des Rechtsanwaltes jedenfalls begründet. (T4) Veröff: SZ 67/143
  • RS0003766">1 Ob 338/97f
    Entscheidungstext OGH 24.02.1998 1 Ob 338/97f
    Auch; nur: Das gesetzliche Pfandrecht des Rechtanwaltes gemäß § 19 a RAO zur Sicherung seiner Kostenforderung gegen seinen Mandanten entsteht stets zugleich mit dem Entstehen der Kostenersatzforderung des Mandanten gegen den Prozeßgegner, die Kostenersatzforderung wird nur mit der Belastung durch das gesetzliche Pfandrecht existent. (T5)
  • RS0003766">8 Ob 291/98x
    Entscheidungstext OGH 07.06.1999 8 Ob 291/98x
    Auch; nur T5; Beisatz: Liegt eine gerichtliche Kostenentscheidung oder eine ihr gleichzuhaltende Kostenregelung in einem Vergleich nicht vor, kann das gesetzliche Anwaltspfandrecht nicht existent werden. (T6); Veröff: SZ 72/100
  • RS0003766">3 Ob 199/99g
    Entscheidungstext OGH 25.08.1999 3 Ob 199/99g
    Vgl auch; nur T5; Beis wie T4

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1963:RS0003766

Dokumentnummer

JJR_19630626_OGH0002_0030OB00067_6300000_001
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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