RS OGH 1964/10/13 8Ob277/64, 2Ob241/65, 1Ob708/84, 5Ob179/07w, 2Ob284/05m, 5Ob47/15w

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Veröffentlicht am 13.10.1964
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Rechtssatz

Die §§ 140 und 142 HGB sind abdingbar und kann im Gesellschaftsvertrag der Ausschluss eines Gesellschafters durch bloße Erklärung vereinbart werden.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 277/64
    Entscheidungstext OGH 13.10.1964 8 Ob 277/64
    Veröff: JBl 1965,145
  • 2 Ob 241/65
    Entscheidungstext OGH 09.09.1965 2 Ob 241/65
  • 1 Ob 708/84
    Entscheidungstext OGH 29.01.1985 1 Ob 708/84
    Veröff: GesRZ 1985,34 = NZ 1985,187
  • 5 Ob 179/07w
    Entscheidungstext OGH 28.08.2007 5 Ob 179/07w
  • 2 Ob 284/05m
    Entscheidungstext OGH 30.07.2007 2 Ob 284/05m
    Vgl; nur: § 140 Abs 1 HGB ist abdingbar. (T1); Beisatz: § 140 Abs 2 HGB ist grundsätzlich zwingend. (T2)
  • 5 Ob 47/15w
    Entscheidungstext OGH 28.04.2015 5 Ob 47/15w
    Auch; Beisatz: Haben die beiden Gesellschafter einer KEG eine GmbH unter Übertragung ihrer Gesellschaftsanteile an der KEG gegründet, wodurch die GmbH alle Anteile an der Personengesellschaft erworben hat, ist die Personengesellschaft infolge Vereinigung aller Gesellschaftsanteile in einer Hand erloschen. Damit ist das Vermögen der KEG analog § 142 HGB (nunmehr § 142 UGB) der GmbH angewachsen und deren Universalsukzession eingetreten. (T3)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1964:RS0061940

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

13.07.2015
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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