RS OGH 2021/2/23 4Ob316/65, 4Ob309/70, 4Ob311/71, 4Ob304/83, 4Ob161/93, 4Ob257/00y, 4Ob126/01k, 4Ob1

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 06.04.1965
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Norm

UWG §1 C1
UWG §1 D3b
UWG §9 A
UWG §9 F5
UWG §9 Abs1 C1
  1. UWG § 1 heute
  2. UWG § 1 gültig ab 20.07.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 110/2022
  3. UWG § 1 gültig von 12.12.2007 bis 19.07.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 79/2007
  4. UWG § 1 gültig von 23.11.1984 bis 11.12.2007
  1. UWG § 1 heute
  2. UWG § 1 gültig ab 20.07.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 110/2022
  3. UWG § 1 gültig von 12.12.2007 bis 19.07.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 79/2007
  4. UWG § 1 gültig von 23.11.1984 bis 11.12.2007
  1. UWG § 9 heute
  2. UWG § 9 gültig ab 20.07.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 110/2022
  3. UWG § 9 gültig von 23.07.1999 bis 19.07.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/1999
  4. UWG § 9 gültig von 23.11.1984 bis 22.07.1999
  1. UWG § 9 heute
  2. UWG § 9 gültig ab 20.07.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 110/2022
  3. UWG § 9 gültig von 23.07.1999 bis 19.07.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/1999
  4. UWG § 9 gültig von 23.11.1984 bis 22.07.1999
  1. UWG § 9 heute
  2. UWG § 9 gültig ab 20.07.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 110/2022
  3. UWG § 9 gültig von 23.07.1999 bis 19.07.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/1999
  4. UWG § 9 gültig von 23.11.1984 bis 22.07.1999

Rechtssatz

Verhältnis des Sondertatbestandes des § 9 UWG zur Generalklausel: Bei Fehlen eines der im § 9 UWG genannten besonderen Merkmale kann ohne weiteres auf die Generalklausel des § 1 UWG zurückgegriffen werden, wenn die Zeichenverletzung zugleich eine sittenwidrige, zu Zwecken des Wettbewerbes gesetzte Handlung darstellt.Verhältnis des Sondertatbestandes des Paragraph 9, UWG zur Generalklausel: Bei Fehlen eines der im Paragraph 9, UWG genannten besonderen Merkmale kann ohne weiteres auf die Generalklausel des Paragraph eins, UWG zurückgegriffen werden, wenn die Zeichenverletzung zugleich eine sittenwidrige, zu Zwecken des Wettbewerbes gesetzte Handlung darstellt.

Anmerkung

RS0121485

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 316/65
    Entscheidungstext OGH 06.04.1965 4 Ob 316/65
    Veröff: EvBl 1965/404 S 607 = ÖBl 1965,95
  • 4 Ob 309/70
    Entscheidungstext OGH 24.02.1970 4 Ob 309/70
    Beisatz: Bei Fehlen eines der im § 9 UWG genannten besonderen Merkmale - etwa der Verkehrsgeltung - kann ohne weiteres auf die Generalklausel des § 1 UWG zurückgegriffen werden, wenn die Zeichenverletzung zugleich eine sittenwidrige, zu Zwecken des Wettbewerbes gesetzte Handlung darstellt. (T1); Veröff: ÖBl 1970,122
  • 4 Ob 311/71
    Entscheidungstext OGH 23.03.1971 4 Ob 311/71
    Beis wie T1; Veröff: ÖBl 1971,101
  • 4 Ob 304/83
    Entscheidungstext OGH 08.02.1983 4 Ob 304/83
    Beisatz: Sittenwidrigkeit des Handelns ist aber kein Tatbestandsmerkmal des § 9 im Gegensatz zum § 1 UWG - "Schnapskarten I". (T2) Veröff: ÖBl 1983,70
  • RS0077502">4 Ob 161/93
    Entscheidungstext OGH 11.01.1994 4 Ob 161/93
    Beisatz: Versagt § 9 Abs 3 UWG die Monopolisierung des Zeichengebrauches mangels der dort geforderten Verkehrsgeltung, kann ein solches Monopolrecht auch nicht auf dem Weg über § 2 UWG (oder die Generalklausel des § 1 UWG) herbeigeführt werden; § 2 UWG wäre daher teleologisch soweit zu reduzieren, als sonst die Funktion des § 9 Abs 3 UWG nicht realisiert werden könnte, "Eurostock". (T3) Veröff: ÖBA 1994,556
  • RS0077502">4 Ob 257/00y
    Entscheidungstext OGH 19.12.2000 4 Ob 257/00y
    Vgl; Beis wie T1
  • RS0077502">4 Ob 126/01k
    Entscheidungstext OGH 12.06.2001 4 Ob 126/01k
    nur: Bei Fehlen eines besonderen Tatbestandsmerkmals des § 9 UWG kann auf die Generalklausel des § 1 UWG zurückgegriffen werden, wenn die Zeichenverletzung eine sittenwidrige Handlung zu Zwecken des Wettbewerbs ist. (T4)
  • RS0077502">4 Ob 185/06v
    Entscheidungstext OGH 17.10.2006 4 Ob 185/06v
    nur T4; Beisatz: Hier Verwendung der Domain „tirolcom.at" in Ansehung der Bekanntheit von „www.tirol.com". (T5)
  • RS0077502">4 Ob 38/08d
    Entscheidungstext OGH 11.03.2008 4 Ob 38/08d
    nur T4
  • RS0077502">4 Ob 168/20i
    Entscheidungstext OGH 23.02.2021 4 Ob 168/20i

Schlagworte

Bem: Die doppelte RS-Nummer resultiert aus der Zusammenführung von zwei bedeutungsgleichen Rechtssätzen in ein einziges Rechtssatzdokument. Der Rechtssatz wäre nur mehr mit der führenden RS-Nummer RS0077502 zu zitieren.
Der frühere Beisatz T1 zu RS0121485 trägt nun die Bezeichnung RS0077502 [T5].

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1965:RS0077502

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

08.04.2021
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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