RS OGH 1966/12/12 4Ob335/66, 4Ob349/71, 4Ob135/90, 4Ob35/92, 6Ob295/97v, 4Ob32/07w, 4Ob50/10x, 4Ob18

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Veröffentlicht am 12.12.1966
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Norm

UWG §7 G

Rechtssatz

Der Anspruch auf Widerruf einer herabsetzenden Behauptung ist dann gerechtfertigt, wenn in Interessentenkreisen ein dem Kläger nachteiliger Zustand, eine fortwährende abträgliche Meinung entstanden ist und sich die Behauptung dem Gedächtnis Dritter eingeprägt hat.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 335/66
    Entscheidungstext OGH 12.12.1966 4 Ob 335/66
    Veröff: ÖBl 1967,66
  • 4 Ob 349/71
    Entscheidungstext OGH 14.09.1971 4 Ob 349/71
    Veröff: ÖBl 1972,67
  • 4 Ob 135/90
    Entscheidungstext OGH 06.11.1990 4 Ob 135/90
    Veröff: MR 1991,115 = ÖBl 1991,58
  • 4 Ob 35/92
    Entscheidungstext OGH 07.04.1992 4 Ob 35/92
    Vgl
  • 6 Ob 295/97v
    Entscheidungstext OGH 17.12.1997 6 Ob 295/97v
    Veröff: SZ 70/267
  • 4 Ob 32/07w
    Entscheidungstext OGH 23.04.2007 4 Ob 32/07w
    Auch
  • 4 Ob 50/10x
    Entscheidungstext OGH 11.05.2010 4 Ob 50/10x
    Auch; Beisatz: Der Widerrufsanspruch ist ein gesetzlich geregelter Sonderfall des allgemeinen Beseitigungsanspruchs, der - als eine Art der Naturalherstellung - die Wirkungen einer unwahren Äußerung beseitigen soll. (T1)
  • 4 Ob 181/12i
    Entscheidungstext OGH 19.03.2013 4 Ob 181/12i
    Vgl; Beis wie T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1966:RS0078868

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

27.06.2013
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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