RS OGH 2024/10/22 4Ob341/67; 4Ob328/68; 4Ob319/69; 4Ob305/74; 4Ob367/74; 4Ob354/77; 4Ob322/79; 4Ob31

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Veröffentlicht am 16.01.1968
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Rechtssatz

Wer Widerruf begehrt, muß angeben, wem gegenüber der Widerruf zu erklären ist. Es kann nicht dem Kläger überlassen werden, in welchem Ausmaß er einen allgemein abgegebenen Widerruf des Beklagten kundzumachen gedenkt. Falls die seinerzeitige Äußerung öffentlich abgegeben wurde, müßte derjenige, der den Widerruf anstrebt, in seinem Antrag angeben, mit welcher Publikation die damals angesprochene Öffentlichkeit vom Widerruf angemessen in Kenntnis zu setzen wäre.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 341/67
    Entscheidungstext OGH 16.01.1968 4 Ob 341/67
    Veröff: ÖBl 1968,84
  • 4 Ob 328/68
    Entscheidungstext OGH 08.10.1968 4 Ob 328/68
    Veröff: ÖBl 1969,8
  • 4 Ob 319/69
    Entscheidungstext OGH 06.05.1969 4 Ob 319/69
    Veröff: ÖBl 1969,86
  • RS0078892">4 Ob 305/74
    Entscheidungstext OGH 05.03.1974 4 Ob 305/74
    Beisatz: Brillenmacher im Wunderland. (T1) Veröff: SZ 47/23 = ÖBl 1974,111
  • 4 Ob 367/74
    Entscheidungstext OGH 14.01.1975 4 Ob 367/74
    nur: Wer Widerruf begehrt, muß angeben, wem gegenüber der Widerruf zu erklären ist. (T2) Beisatz: Abweisung mangels Präzisierung. (T3) Beisatz: Echte Tiefstpreise. (T4)
  • 4 Ob 354/77
    Entscheidungstext OGH 28.06.1977 4 Ob 354/77
  • 4 Ob 322/79
    Entscheidungstext OGH 10.04.1979 4 Ob 322/79
  • 4 Ob 312/80
    Entscheidungstext OGH 25.03.1980 4 Ob 312/80
    Beisatz: Griechenlandreisen. (T5) Veröff: ÖBl 1981,45
  • RS0078892">6 Ob 630/85
    Entscheidungstext OGH 28.08.1985 6 Ob 630/85
    nur T2
    Beisatz: Hier: Widerruf nach § 1330 Abs 2 ABGB. (T6)
    Anm: Veröff: ÖBl 1986,70
  • RS0078892">4 Ob 1301/87
    Entscheidungstext OGH 17.02.1987 4 Ob 1301/87
    nur T2
  • RS0078892">4 Ob 391/86
    Entscheidungstext OGH 19.05.1987 4 Ob 391/86
    Auch
  • RS0078892">4 Ob 126/89
    Entscheidungstext OGH 05.12.1989 4 Ob 126/89
    Beisatz: Hat schon das Erstgericht das Begehren auf Veröffentlichung des Widerrufes rechtskräftig abgewiesen; fehlt damit aber auch jeder Anhaltspunkt dafür, wem gegenüber sonst der Widerruf zu erklären wäre; das verbliebene Widerrufsbegehren ist daher so unbestimmt, daß es abgewiesen werden muß. (T7) Veröff: SZ 62/192
  • RS0078892">6 Ob 133/97w
    Entscheidungstext OGH 26.05.1997 6 Ob 133/97w
    nur T2
  • RS0078892">4 Ob 314/97y
    Entscheidungstext OGH 19.12.1997 4 Ob 314/97y
    Auch; Beis wie T7; Beisatz: Wenn ihm die Empfänger der Mitteilung aber nicht namentlich bekannt sind und der Beklagte nicht bereit ist, über die Namen der Empfänger der Mitteilung Auskunft zu geben, gebietet es der Grundsatz von Treu und Glauben, ihn so zu behandeln, als ob die herabsetzenden Tatsachenbehauptungen - wie bei einer öffentlichen Tatsachenmitteilung - einem nicht überschau- baren und daher unbestimmbaren Personenkreis zugekommen wären. In diesem Fall ist dann auf einen öffentlichen Widerruf zu erkennen, sodaß der Kläger (nur) das Medium zu bezeichnen hat, in dem dieser Widerruf vorzunehmen ist. (T8)
  • RS0078892">4 Ob 72/04y
    Entscheidungstext OGH 18.08.2004 4 Ob 72/04y
    Beis wie T8
  • RS0078892">4 Ob 55/24b
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 22.10.2024 4 Ob 55/24b
    vgl; Beisatz wie T8

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1968:RS0078892

Im RIS seit

16.01.1968

Zuletzt aktualisiert am

26.11.2024
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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