RS OGH 1968/10/30 12Os121/68

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Veröffentlicht am 30.10.1968
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Rechtssatz

Bei Straftatbeständen, durch die, wie beim Verbrechen der Verführung zur Unzucht nach dem § 132 III StG, die Beeinflussung bestimmter Personengruppen durch den Täter in bestimmter Richtung unter Strafsanktion gestellt wird, liegt in der erfolglosen verpönten Einwirkung auf den Willen der geschützten Person regelmäßig schon eine ausführungsnahe Versuchshandlung im Sinne des § 8 StG (nunmehr § 15 StGB).Bei Straftatbeständen, durch die, wie beim Verbrechen der Verführung zur Unzucht nach dem Paragraph 132, römisch drei StG, die Beeinflussung bestimmter Personengruppen durch den Täter in bestimmter Richtung unter Strafsanktion gestellt wird, liegt in der erfolglosen verpönten Einwirkung auf den Willen der geschützten Person regelmäßig schon eine ausführungsnahe Versuchshandlung im Sinne des Paragraph 8, StG (nunmehr Paragraph 15, StGB).

Entscheidungstexte

  • 12 Os 121/68
    Entscheidungstext OGH 30.10.1968 12 Os 121/68

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1968:RS0090447

Dokumentnummer

JJR_19681030_OGH0002_0120OS00121_6800000_001
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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