RS OGH 2025/3/19 1Ob84/71; Bkd72/85; 15Os163/01; 2Ob163/07w; 5Ob132/12s; 1Ob221/17g; 6Ob139/21s; 8Ob

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 15.04.1971
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Norm

ZPO §146 I
ZPO §160
AußStrG 2005 §25 Abs1 Z2
RAO §34
RAO §34 Abs2 Z2
  1. ZPO § 146 heute
  2. ZPO § 146 gültig ab 01.05.1983 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 135/1983
  1. ZPO § 160 heute
  2. ZPO § 160 gültig ab 01.05.1983 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 135/1983
  1. RAO § 34 heute
  2. RAO § 34 gültig ab 01.07.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2022
  3. RAO § 34 gültig von 24.12.2020 bis 30.06.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 156/2020
  4. RAO § 34 gültig von 01.04.2020 bis 23.12.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 19/2020
  5. RAO § 34 gültig von 01.02.2020 bis 31.01.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 25/2019
  6. RAO § 34 gültig von 01.07.2018 bis 31.03.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2017
  7. RAO § 34 gültig von 01.01.2017 bis 30.06.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2017
  8. RAO § 34 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 190/2013
  9. RAO § 34 gültig von 01.09.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 159/2013
  10. RAO § 34 gültig von 01.08.2010 bis 31.08.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2010
  11. RAO § 34 gültig von 01.04.2008 bis 31.07.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2007
  12. RAO § 34 gültig von 01.01.2008 bis 31.03.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2007
  13. RAO § 34 gültig von 01.01.2007 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2005
  14. RAO § 34 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2005
  15. RAO § 34 gültig von 01.06.2002 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2001
  16. RAO § 34 gültig von 01.06.1999 bis 31.05.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/1999
  1. RAO § 34 heute
  2. RAO § 34 gültig ab 01.07.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2022
  3. RAO § 34 gültig von 24.12.2020 bis 30.06.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 156/2020
  4. RAO § 34 gültig von 01.04.2020 bis 23.12.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 19/2020
  5. RAO § 34 gültig von 01.02.2020 bis 31.01.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 25/2019
  6. RAO § 34 gültig von 01.07.2018 bis 31.03.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2017
  7. RAO § 34 gültig von 01.01.2017 bis 30.06.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2017
  8. RAO § 34 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 190/2013
  9. RAO § 34 gültig von 01.09.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 159/2013
  10. RAO § 34 gültig von 01.08.2010 bis 31.08.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2010
  11. RAO § 34 gültig von 01.04.2008 bis 31.07.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2007
  12. RAO § 34 gültig von 01.01.2008 bis 31.03.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2007
  13. RAO § 34 gültig von 01.01.2007 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2005
  14. RAO § 34 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2005
  15. RAO § 34 gültig von 01.06.2002 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2001
  16. RAO § 34 gültig von 01.06.1999 bis 31.05.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/1999

Rechtssatz

Als unfähig, die Vertretung einer Partei fortzuführen, ist von seinem Tod abgesehen, nur ein Rechtsanwalt anzusehen, dessen Rechtsanwaltschaft im Sinne des § 34 Abs 1 RAO erloschen ist oder dem die Ausübung der Rechtsanwaltschaft im Sinne des § 34 Abs 2 RAO oder aus anderen Gründen eingestellt wurde. Durch eine Erkrankung eines Rechtsanwaltes tritt hingegen keine Unterbrechung des Verfahrens ein. Auch plötzliche Erkrankungen, die die Vertretung der Partei durch den Rechtsanwalt und die Bestellung eines Substituten unmöglich machen, sind nur als unvorhergesehene bzw unabwendbare Ereignisse zu betrachten, für die allein die Bestimmungen der §§ 146 ff ZPO Platz greifen.Als unfähig, die Vertretung einer Partei fortzuführen, ist von seinem Tod abgesehen, nur ein Rechtsanwalt anzusehen, dessen Rechtsanwaltschaft im Sinne des Paragraph 34, Absatz eins, RAO erloschen ist oder dem die Ausübung der Rechtsanwaltschaft im Sinne des Paragraph 34, Absatz 2, RAO oder aus anderen Gründen eingestellt wurde. Durch eine Erkrankung eines Rechtsanwaltes tritt hingegen keine Unterbrechung des Verfahrens ein. Auch plötzliche Erkrankungen, die die Vertretung der Partei durch den Rechtsanwalt und die Bestellung eines Substituten unmöglich machen, sind nur als unvorhergesehene bzw unabwendbare Ereignisse zu betrachten, für die allein die Bestimmungen der Paragraphen 146, ff ZPO Platz greifen.

Entscheidungstexte

  • RS0036533">1 Ob 84/71
    Entscheidungstext OGH 15.04.1971 1 Ob 84/71
    Veröff: SZ 44/43 = EvBl 1972/44 S 73 = RZ 1971,175 = AnwBl 1974,113 (zustimmend Stölzle)
  • Bkd 72/85
    Entscheidungstext OGH 14.10.1985 Bkd 72/85
    Vgl auch; nur: Als unfähig, die Vertretung einer Partei fortzuführen, ist von seinem Tod abgesehen, nur ein Rechtsanwalt anzusehen, dessen Rechtsanwaltschaft im Sinne des § 34 Abs 1 RAO erloschen ist oder dem die Ausübung der Rechtsanwaltschaft im Sinne des § 34 Abs 2 RAO oder aus anderen Gründen eingestellt wurde. (T1)
  • RS0036533">15 Os 163/01
    Entscheidungstext OGH 10.01.2002 15 Os 163/01
    Vgl auch; Beisatz: Die Erkrankung eines Verteidigers kann für sich allein genommen niemals Grund für eine Wiedereinsetzung sein. Nur dann, wenn zufolge der Krankheit die Dispositionsfähigkeit des Verteidigers ausgeschlossen wird, wenn also zufolge der Krankheit nicht einmal mehr für eine Stellvertretung gesorgt werden konnte, stellt diese ein Ereignis iSd § 364 Abs 1 Z 1 StPO dar, aufgrund dessen es unmöglich wäre, die versäumte Frist einzuhalten. (T2)
  • RS0036533">2 Ob 163/07w
    Entscheidungstext OGH 14.02.2008 2 Ob 163/07w
    nur T1; Beisatz: Die Unterbrechung des Verfahrens tritt mit dem Erlöschen der Befugnis ex lege ein und ist von Amts wegen zu berücksichtigen. Dies gilt allerdings nur in jenen Fällen, in denen die gesetzliche Pflicht zur Vertretung durch einen Rechtsanwalt oder Notar besteht. Verfahren mit relativer Vertretungspflicht und solche ohne Vertretungspflicht werden hingegen nicht unterbrochen. (T3); Veröff: SZ 2008/23
  • RS0036533">5 Ob 132/12s
    Entscheidungstext OGH 05.09.2012 5 Ob 132/12s
    Vgl; Beis wie T3
  • RS0036533">1 Ob 221/17g
    Entscheidungstext OGH 15.12.2017 1 Ob 221/17g
    Vgl; nur T1; Beis wie T3
  • RS0036533">6 Ob 139/21s
    Entscheidungstext OGH 02.02.2022 6 Ob 139/21s
    Vgl; nur T1; Beis wie T3
  • RS0036533">8 Ob 13/23d
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 23.02.2023 8 Ob 13/23d
    vgl; Beisatz: Wird in einem Disziplinarverfahren die Ausübung der Rechtsanwaltschaft untersagt, folgt das Ruhen der Berufsberechtigung ex lege als automatische Konsequenz dieser Entscheidung im Disziplinarverfahren. (T4)
  • RS0036533">7 Ob 108/24v
    Entscheidungstext OGH 28.08.2024 7 Ob 108/24v
    vgl; nur T1; Beisatz nur wie T3
  • RS0036533">9 Ob 23/25k
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 19.03.2025 9 Ob 23/25k
    Beisatz wie T3

Schlagworte

Unterbrechung

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1971:RS0036533

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

23.04.2025
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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