Beisatz: Auch schon bei einem Blutalkoholwert unter 0,8 Promille kann eine die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigende Alkoholeinwirkung vorliegen. (T3)
GlRS VwGH vom 04.05.1972, 249/72; Veröff: ZVR 1973/209 S 378
Vgl aber VwGH vom 22.11.1973, 154/73; Beisatz: Eine Fahruntüchtigkeit fällt, soweit sie auf die Einwirkung von Alkohol zurückzuführen ist, ohne das ein Blutalkoholgehalt von mindestens 0,8 Promille festgestellt zu werden braucht, unter die Vorschrift des
§ 5 Abs 1 StVO, wogegen jede andere Fahruntüchtigkeit (die nicht auf Alkohol zurückgeführt wird) der Vorschrift des
§ 58 Abs 1 StVO zu unterstellen ist. (T4) Veröff: ZVR 1974/176 S 265
Vgl aber VwGH vom 25.10.1973, 52/72; Veröff: ZVR 1974/205 S 303
Vgl aber VwGH vom 13.02.1974, 28/73; Beisatz: Der Tatbestand nach
§ 5 Abs 1 StVO ist nicht nur durch Feststellung eines Blutalkoholgehaltes von 0,8 Promille oder darüber, sondern ohne Rücksicht auf die Höhe des Alkoholspiegel, bei Vorliegen einer derartigen Beeinträchtigung durch Alkohol als erfüllt anzusehen. (T5) Veröff: ZVR 1975/25 S 41
GlRS VwGH vom 29.03.1976, 1505/74; Beisatz: Fahruntauglichkeit unabhängig vom Ausmaß des genossenen Alkohols auf Grund irgendwelcher zusätzlicher Komponenten. (T6) Veröff: ZVR 1977/68 S 102