RS OGH 2019/1/29 12Os71/71, 12Os44/80, 12Os46/80, 17Os8/16d, 14Os132/18w

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 27.05.1971
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Norm

StGB §304
StGB §307
StGB §153
  1. StGB § 304 heute
  2. StGB § 304 gültig ab 01.09.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2023
  3. StGB § 304 gültig von 28.12.2019 bis 31.08.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2019
  4. StGB § 304 gültig von 01.09.2009 bis 27.12.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2009
  5. StGB § 304 gültig von 01.01.2008 bis 31.08.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 109/2007
  6. StGB § 304 gültig von 01.01.2005 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 136/2004
  7. StGB § 304 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 130/2001
  8. StGB § 304 gültig von 01.10.1998 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/1998
  9. StGB § 304 gültig von 01.03.1988 bis 30.09.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987
  1. StGB § 307 heute
  2. StGB § 307 gültig ab 01.09.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2023
  3. StGB § 307 gültig von 28.12.2019 bis 31.08.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2019
  4. StGB § 307 gültig von 01.09.2009 bis 27.12.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2009
  5. StGB § 307 gültig von 01.01.2008 bis 31.08.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 109/2007
  6. StGB § 307 gültig von 01.10.1998 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/1998
  7. StGB § 307 gültig von 29.07.1988 bis 30.09.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 398/1988
  1. StGB § 153 heute
  2. StGB § 153 gültig von 01.01.2016 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2015
  3. StGB § 153 gültig ab 01.01.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 154/2015
  4. StGB § 153 gültig von 01.01.2005 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 136/2004
  5. StGB § 153 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 130/2001
  6. StGB § 153 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987

Rechtssatz

Sinn und Ziel des Tatbestandes des § 104 StG ist es nicht, den Staat oder den einzelnen vor Schaden zu bewahren, sondern die Reinheit, Sauberkeit und Unverkäuflichkeit der Amtsführung zu gewährleisten (vgl EvBl 1961/257 und 1969/17).Sinn und Ziel des Tatbestandes des Paragraph 104, StG ist es nicht, den Staat oder den einzelnen vor Schaden zu bewahren, sondern die Reinheit, Sauberkeit und Unverkäuflichkeit der Amtsführung zu gewährleisten vergleiche EvBl 1961/257 und 1969/17).

Entscheidungstexte

  • 12 Os 71/71
    Entscheidungstext OGH 27.05.1971 12 Os 71/71
  • RS0095948">12 Os 44/80
    Entscheidungstext OGH 04.09.1980 12 Os 44/80
    Vgl auch; Veröff: SSt 51/41 = RZ 1981/11 S 42
  • RS0095948">12 Os 46/80
    Entscheidungstext OGH 04.09.1980 12 Os 46/80
    Vgl auch; Beisatz: Geschützt ist nicht das Vermögen des Geschenkgebers, sondern die Sauberkeit der öffentlichen Verwaltung. (T1)
  • RS0095948">17 Os 8/16d
    Entscheidungstext OGH 06.06.2016 17 Os 8/16d
    Vgl auch; Beisatz: Geschütztes Rechtsgut sind die Sauberkeit und Unverkäuflichkeit der Amtsführung. Das Vermögen (von Gebietskörperschaften, sonstigen Personen des öffentlichen Rechts oder des Vorteilsgebers) wird durch andere Tatbestände (insbesondere § 302 und § 153 StGB) geschützt. Strafbarkeit im Konnex mit Zuwendungen stehender (pflichtwidriger) Amtsgeschäfte ist daher unabhängig von allenfalls gegebenem Korruptionsunrecht zu prüfen. (T2)
  • RS0095948">14 Os 132/18w
    Entscheidungstext OGH 29.01.2019 14 Os 132/18w
    Auch; Beisatz: Zur (möglichen) Konkurenz von Bestechung und Untreue. (T3)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1971:RS0095948

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

07.03.2019
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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