RS OGH 1984/11/7 10Os107/71, 12Os178/71, 10Os251/71, 10Os3/74, 11Os85/74, 11Os169/84

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 08.06.1971
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Norm

StPO §118
StPO §134
  1. StPO § 134 heute
  2. StPO § 134 gültig von 01.04.2025 bis 16.02.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 190/2021
  3. StPO § 134 gültig von 01.04.2025 bis 31.10.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 113/2019
  4. StPO § 134 gültig von 01.04.2025 bis 27.12.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 27/2018
  5. StPO § 134 gültig ab 01.04.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 182/2023
  6. StPO § 134 gültig von 17.02.2024 bis 31.03.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 182/2023
  7. StPO § 134 gültig von 01.11.2021 bis 16.02.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 190/2021
  8. StPO § 134 gültig von 01.04.2020 bis 31.10.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 113/2019
  9. StPO § 134 gültig von 01.04.2020 bis 27.12.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 27/2018
  10. StPO § 134 gültig von 01.06.2018 bis 31.03.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 27/2018
  11. StPO § 134 gültig von 01.07.2014 bis 31.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 44/2014
  12. StPO § 134 gültig von 01.04.2012 bis 30.06.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2011
  13. StPO § 134 gültig von 21.05.2011 bis 31.03.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2011
  14. StPO § 134 gültig von 01.01.2008 bis 20.05.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 19/2004
  15. StPO § 134 gültig von 31.12.1975 bis 31.12.2007

Rechtssatz

Daß die Untersuchung des Geisteszustandes des Angeklagten (§ 134 StPO) ausnahmslos von Spezialisten der Psychiatrie vorgenommen werden müsse, schreibt die StPO nicht vor; sofern der zugezogene Sachverständigen dem Gericht nach Lage der Verhältnisse ausreichende Gewähr für ein verläßliches Gutachten bietet, bedarf es nicht der Zuziehung eines Nervenfacharztes zur Begutachtung der geistigen Verfassung des Angeklagten zur Tatzeit (ÖR 314; RZ 1970 38/39).Daß die Untersuchung des Geisteszustandes des Angeklagten (Paragraph 134, StPO) ausnahmslos von Spezialisten der Psychiatrie vorgenommen werden müsse, schreibt die StPO nicht vor; sofern der zugezogene Sachverständigen dem Gericht nach Lage der Verhältnisse ausreichende Gewähr für ein verläßliches Gutachten bietet, bedarf es nicht der Zuziehung eines Nervenfacharztes zur Begutachtung der geistigen Verfassung des Angeklagten zur Tatzeit (ÖR 314; RZ 1970 38/39).

Entscheidungstexte

  • 10 Os 107/71
    Entscheidungstext OGH 08.06.1971 10 Os 107/71
  • 12 Os 178/71
    Entscheidungstext OGH 30.09.1971 12 Os 178/71
    Beisatz: Gutachten über die Glaubwürdigkeit von Kinderaussagen durch Vorstand der Klinik für Kinderheilkunde unbedenklich. (T1) Veröff: EvBl 1972/69 S 108
  • 10 Os 251/71
    Entscheidungstext OGH 22.02.1972 10 Os 251/71
  • 10 Os 3/74
    Entscheidungstext OGH 12.03.1974 10 Os 3/74
  • 11 Os 85/74
    Entscheidungstext OGH 24.10.1974 11 Os 85/74
    Beisatz: Beurteilung der Glaubwürdigkeit einer Kinderaussage durch Facharzt für Psychiatrie schlechthin, zumal mit reicher forensischer Erfahrung. (T2)
  • RS0097321">11 Os 169/84
    Entscheidungstext OGH 07.11.1984 11 Os 169/84
    Vgl auch; Beisatz: Ist ein Sachverständiger in die Liste als Sachverständiger auf dem Gebiet der Nervenkrankheiten und Geisteskrankheiten eingetragen, erfüllt er die Voraussetzungen des § 429 Abs 2 Z 2 StPO, ohne daß es darauf ankäme, ob er auch Facharzt für Psychiatrie ist. (T3)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1971:RS0097321

Dokumentnummer

JJR_19710608_OGH0002_0100OS00107_7100000_001
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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