RS OGH 1984/5/7 9Os86/71, 11Os27/76, 9Os192/83

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 01.07.1971
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Norm

GSchLG §2
StPO §281 Abs1 Z1
StPO §345 Z1
  1. StPO § 281 heute
  2. StPO § 281 gültig ab 01.01.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 157/2024
  3. StPO § 281 gültig von 01.03.2023 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 223/2022
  4. StPO § 281 gültig von 01.01.2008 bis 28.02.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  5. StPO § 281 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 119/2005
  6. StPO § 281 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  7. StPO § 281 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  8. StPO § 281 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  9. StPO § 281 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  10. StPO § 281 gültig von 01.01.1994 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  11. StPO § 281 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987
  1. StPO § 345 heute
  2. StPO § 345 gültig ab 01.01.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 157/2024
  3. StPO § 345 gültig von 01.03.2023 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 223/2022
  4. StPO § 345 gültig von 01.01.2008 bis 28.02.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  5. StPO § 345 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 119/2005
  6. StPO § 345 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  7. StPO § 345 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  8. StPO § 345 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  9. StPO § 345 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  10. StPO § 345 gültig von 01.01.1994 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  11. StPO § 345 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987

Rechtssatz

Der Nichtigkeitsgrund des § 345 Z 1 StPO wird auch durch die Beteiligung eines Laienrichters an der Verhandlung und Entscheidung verwirklicht, den die Anordnungen des GSchLG als zum Amte eines Geschworenen oder Schöffen ausdrücklich unfähig erklären.Der Nichtigkeitsgrund des Paragraph 345, Ziffer eins, StPO wird auch durch die Beteiligung eines Laienrichters an der Verhandlung und Entscheidung verwirklicht, den die Anordnungen des GSchLG als zum Amte eines Geschworenen oder Schöffen ausdrücklich unfähig erklären.

Entscheidungstexte

  • 9 Os 86/71
    Entscheidungstext OGH 01.07.1971 9 Os 86/71
    Veröff: EvBl 1972/35 S 54 = RZ 1972,13
  • 11 Os 27/76
    Entscheidungstext OGH 21.04.1976 11 Os 27/76
    Vgl; Beisatz: Die positive Behauptung der Unfähigkeit ist aus dem Einwand, aus dem Strafakt sei nicht feststellbar, inwieweit die Geschworenen zu diesem Amt befähigt gewesen seien, nicht zu entnehmen. (T1)
  • RS0059295">9 Os 192/83
    Entscheidungstext OGH 07.05.1984 9 Os 192/83
    Vgl auch; Beisatz: Verurteilungen, die gemäß § 6 Abs 2 TilgG der beschränkten Auskunft unterliegen, bewirken zufolge § 2 Abs 1 Z 8 GSchLG keine Unfähigkeit zum Amt eines Geschworenen (oder Schöffen) somit auch keine Nichtigkeit gemäß § 345 Abs 1 Z 1 (§ 281 Abs 1 Z 1) StPO. (T2) Veröff: SSt 55/21

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1971:RS0059295

Dokumentnummer

JJR_19710701_OGH0002_0090OS00086_7100000_002
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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