RS OGH 1984/12/18 12Os221/71, 12Os32/82, 9Os180/84

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 16.03.1972
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Norm

StPO §258 Abs2 A
StPO §281 Z5 A
  1. StPO § 258 heute
  2. StPO § 258 gültig ab 01.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  3. StPO § 258 gültig von 01.03.2005 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2004
  4. StPO § 258 gültig von 01.01.1994 bis 28.02.2005 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  5. StPO § 258 gültig von 31.12.1975 bis 31.12.1993
  1. StPO § 281 heute
  2. StPO § 281 gültig ab 01.01.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 157/2024
  3. StPO § 281 gültig von 01.03.2023 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 223/2022
  4. StPO § 281 gültig von 01.01.2008 bis 28.02.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  5. StPO § 281 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 119/2005
  6. StPO § 281 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  7. StPO § 281 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  8. StPO § 281 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  9. StPO § 281 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  10. StPO § 281 gültig von 01.01.1994 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  11. StPO § 281 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987

Rechtssatz

Das Gericht muß nicht bestimmt feststellen, daß ein Angeklagter die ihm vorgeworfene Straftat begangen habe oder daß er sie nicht begangen habe. Ein Freispruch kann damit ausreichend begründet sein, daß die Beweisergebnisse keine sichere Feststellung zulassen, ob der Angeklagte die Tat begangen habe oder nicht.

Entscheidungstexte

  • 12 Os 221/71
    Entscheidungstext OGH 16.03.1972 12 Os 221/71
  • 12 Os 32/82
    Entscheidungstext OGH 07.06.1982 12 Os 32/82
    Vgl auch; Beisatz: Weder undeutlich noch widersprüchlich im Sinn des § 281 Abs 1 Z5 StPO (hier eine - abweisliche - Entscheidung im selbständigen Verfallsverfahren). (T1)
  • 9 Os 180/84
    Entscheidungstext OGH 18.12.1984 9 Os 180/84
    Vgl; Beisatz: Das Erstgericht hat zu konstatieren, welches historische Geschehen es dem Freispruch in tatsächlicher Hinsicht zugrunde gelegt hat. Nur anhand konkreter Tatsachenfeststellungen kann überprüft werden, ob in dem als erwiesen (oder nicht erwiesen) angenommenen Tatgeschehen die Tatbestandsmerkmale des angeklagten Delikts Deckung finden (oder nicht). (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1972:RS0098435

Dokumentnummer

JJR_19720316_OGH0002_0120OS00221_7100000_002
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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