RS OGH 1975/1/28 9Os33/72, 12Os49/73, 10Os148/74

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Veröffentlicht am 15.06.1972
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Rechtssatz

Selbst höchstgradigen Affekten kann nur ausnahmsweise bei Gleichwertigkeit mit einem der übrigen im § 2 StG (nunmehr § 11 StGB) genannten Krankheitszustände nach ihrer Bedeutung für die Willensbildung (Ausschaltung der Diskretionsfähigkeit oder Dispositionsfähigkeit) schuldausschließende Wirkung im Sinne der lit c dieser Gesetzesstelle zuerkannt werden.Selbst höchstgradigen Affekten kann nur ausnahmsweise bei Gleichwertigkeit mit einem der übrigen im Paragraph 2, StG (nunmehr Paragraph 11, StGB) genannten Krankheitszustände nach ihrer Bedeutung für die Willensbildung (Ausschaltung der Diskretionsfähigkeit oder Dispositionsfähigkeit) schuldausschließende Wirkung im Sinne der Litera c, dieser Gesetzesstelle zuerkannt werden.

Entscheidungstexte

  • 9 Os 33/72
    Entscheidungstext OGH 15.06.1972 9 Os 33/72
  • 12 Os 49/73
    Entscheidungstext OGH 19.06.1973 12 Os 49/73
  • 10 Os 148/74
    Entscheidungstext OGH 28.01.1975 10 Os 148/74
    Vgl auch; Veröff: EvBl 1975/178 S 355

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1972:RS0090081

Dokumentnummer

JJR_19720615_OGH0002_0090OS00033_7200000_001
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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