RS OGH 2016/3/22 4Ob557/72, 3Ob126/77, 6Ob707/80, 2Ob504/80, 3Ob136/90, 6Ob106/01h, 9Ob6/12s, 8Ob81/

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 27.06.1972
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Norm

ZPO §64 Abs1 Z3
ZPO §68
ZPO §155
  1. ZPO § 64 heute
  2. ZPO § 64 gültig ab 01.05.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2022
  3. ZPO § 64 gültig von 01.07.2010 bis 30.04.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 137/2009
  4. ZPO § 64 gültig von 01.04.2009 bis 30.06.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 30/2009
  5. ZPO § 64 gültig von 01.12.2004 bis 31.03.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 128/2004
  6. ZPO § 64 gültig von 01.01.1998 bis 30.11.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1997
  7. ZPO § 64 gültig von 01.01.1985 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 501/1984
  1. ZPO § 68 heute
  2. ZPO § 68 gültig ab 01.05.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2022
  3. ZPO § 68 gültig von 01.12.2004 bis 30.04.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 128/2004
  4. ZPO § 68 gültig von 01.01.1998 bis 30.11.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1997
  5. ZPO § 68 gültig von 01.12.1973 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 569/1973
  1. ZPO § 155 heute
  2. ZPO § 155 gültig ab 01.03.1956 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 282/1955

Rechtssatz

Mit dem Tod der armen Partei, die dem bestellten Armenanwalt keine Prozessvollmacht erteilt hatte, erlischt dessen Vertretungsbefugnis. In einem solchen Fall bewirkt der Tod die Unterbrechung des Rechtsstreites (ausdrückliche Ablehnung von SZ 19/328!).

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 557/72
    Entscheidungstext OGH 27.06.1972 4 Ob 557/72
  • 3 Ob 126/77
    Entscheidungstext OGH 31.01.1978 3 Ob 126/77
    Veröff: JBl 1978,603
  • 6 Ob 707/80
    Entscheidungstext OGH 17.12.1980 6 Ob 707/80
    nur: Mit dem Tod der armen Partei, die dem bestellten Armenanwalt keine Prozessvollmacht erteilt hatte, erlischt dessen Vertretungsbefugnis. (T1); Beisatz: Dies hindert jedoch, zumal keinerlei Gründe für die Anberaumung einer mündlichen Verhandlung vor dem Revisionsgericht gemäß § 509 Abs 2 ZPO vorliegen, im Sinn des § 163 Abs 3 ZPO die Entscheidung über die Revision des Gegners nicht. (T2)
  • 2 Ob 504/80
    Entscheidungstext OGH 10.02.1981 2 Ob 504/80
  • RS0036229">3 Ob 136/90
    Entscheidungstext OGH 30.01.1991 3 Ob 136/90
  • RS0036229">6 Ob 106/01h
    Entscheidungstext OGH 20.12.2001 6 Ob 106/01h
  • RS0036229">9 Ob 6/12s
    Entscheidungstext OGH 26.11.2012 9 Ob 6/12s
    Auch; Beisatz: Die Unterbrechung hindert die Entscheidung über das Rechtsmittel. Der Akt ist dem Erstgericht zurückzustellen. (T3)
  • RS0036229">8 Ob 81/14s
    Entscheidungstext OGH 29.09.2014 8 Ob 81/14s
    Beis wie T3; Beisatz: Durch den Tod der durch einen Verfahrenshelfer vertretenen Partei kommt es ex lege zur Unterbrechung des Verfahrens. Diese dauert bis zur Aufnahme des Verfahrens durch oder gegen die Gesamtrechtsnachfolger der verstorbenen Partei oder einen bestellten Kurator. (T4)
  • RS0036229">5 Ob 263/15k
    Entscheidungstext OGH 22.03.2016 5 Ob 263/15k

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1972:RS0036229

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

25.04.2016
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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